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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 15.07.

15.07.

Anne Marie

Anne-Marie Javouhey, die Gründerin der "St.Josephs Missionsschwestern"; wirkte viele Jahre erfolgreich in Afrika (Senegal) für die Sklavenbefreiung. + 15.7.1851.

BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

15.07.

Answer

Answer, Glaubensbote und Märtyrer, + 15.7.1066, siehe 18.7.!

15.07.

Bernhard

Bernhard, Markgraf von Baden-Durlach, war Diplomat im Dienste Kaiser Friedrichs III. Sein Streben galt immer dem Frieden und der Versöhnung. + 15.7.1458.

15.07.

Bonaventura

Bonaventura, dessen ursprünglicher Name Giovanni Fidanza lautete, wurde im Jahr 1221 in Bagnoreggio nahe Viterbo in Lazio (Latium) geboren. Die Mutter soll ihr kleines Söhnchen, als es schwer krank geworden war, zu Franz von Assisi gebracht haben, damit er es segne. Als Giovannino daraufhin plötzlich gesund wurde, pilgerte die Mutter voll Dankbarkeit wieder zu dem heiligen Mann nach Assisi. Francesco soll, als er das muntere Knäblein sah, ausgerufen haben. „Buona ventura!“, d.h. „Welch glückliches Ereignus!“. Von da an wurde der Junge nur noch Bonaventura genannt. Noch jung an Jahren trat Giovanni/Bonaventura in den Franziskanerorden ein, ging zum Studium nach Paris, studierte dort die „Artes liberales“, d.h. die sieben freien Künste (Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie) und wurde Doktor der Theologie. Ab 1253 unterrichtete er selber an der kurz vorher vom Domherrn Robert de Sorbon gegründeten Internatsschule für arme Theologiestudenten, aus der sich bald die berühmte Pariser Universität, die „Sorbonne“, entwickelte. 1257 wurde Bonaventura von den Franziskanern zum Ordensgeneral gewählt, obwohl er Würden gar nicht anstrebte. 1273 erhob ihn der Papst zum Kardinalbischof von Albano. Die Legende erzählt, Bonaventura habe, als ihm Boten des Papstes den Kardinalshut überbrachten und er gerade mit Arbeiten im Garten beschäftigt war, jene gebeten, den Hut an einem Ast aufzuhängen. Nach vollendeter Gartenarbeit habe er ihn dann vom Baum genommen und probeweise aufgesetzt. - In Rom leitete Bonaventura zur Zufriedenheit aller die Vorbereitungen für das Konzil von Lyon. Doch er starb knapp vor dem Ende des Konzils im fernen Frankreich. Bonaventura gilt (neben Thomas von Aquin) als der größte Theologe der Scholastik. - Er ist Patron der Theologen, der Lastenträger, der Arbeiter allgemein und der Seidenhersteller

StandBischof
BesonderheitenKirchenlehrer

15.07.

Ceslaus

Ceslaus, ein polnischer Dominikanerpriester, gründete 1224 das Dominikanerkloster in Breslau in Schlesien, dessen Prior er wurde. Bekanntheit erlangte er vor allem als "Retter der Breslauer Burg" während des Mongolensturms. + 15.7.1242.

15.07.

Egon (Egino)

Egon (Egino), Mönch zu St.Ulrich in Augsburg, musste im Investiturstreit, weil er sich auf die Seite des Papstes gestellt hatte, sein Kloster verlassen. Als er wieder zurückkehren durfte, wurde er zum Abt gewählt. Als solcher war ihm besonders die Wiederherstellung der Klosterzucht in seiner Abtei ein großes Anliegen. + 15.7.1120.

BesonderheitenReformer

15.07.

Gumbert (Guntbert)

Gumbert (Guntbert) war Gründer und erster Abt des Benediktinerklosters zu Ansbach in Mainfranken. + um 790.

15.07.

Rudolf

Rudolf Lunkenbein, 1939 in Döringstadt nahe Bamberg (Franken) geboren, war seit 1970 Missionar in Merure bei den Indianern in Brasilien. Er liebte die Mission unter den Indianern über alles und machte sich Leben, Gefühle und Sprache seiner Bororo zu eigen. Doch wie gefährlich es war, in Brasilien Ansprüche der Indianer zu verteidigen, sollte er bald am eigenen Leib erfahren. Er wurde als Opfer der Landgier am 15. Juli 1976 von gedungenen Pistoleros im Hofe seiner Missionsstation erschossen.

Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer

15.07.

Waldemar (Wladimir)

Waldemar (Wladimir) der Große, Großfürst von Kiew, Enkel der Großfürstin Olga ( siehe 11.7.), ließ sich 989 taufen und erhob in der Folgezeit das Christentum zur Staatsreligion. + 15.7.1015.