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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 20.12.

20.12.

Eiko (Eike)

Eiko (Eike) war der dritte Bischof von Meißen. Er predigte als Glaubensbote unter der heidnischen Bevölkerung seiner Diözese und gründete zahlreiche Kirchen. Nach einem heiligmäßigen Leben starb er am 20.Dezember 1015 in Leipzig.

StandBischof
StadtDresden Meißen Leipzig

20.12.

Eugen (Eugène, Eugenio, Evgenij, Jenö)

Eugen(ius) war ein Priester in Antiochia im heutigen Syrien. Er wurde während der Christenverfolgung unter Julian dem Abtrünnigen gemeinsam mit dem Priester Makarius eingekerkert und gefoltert, dann in die Wüstenprovinz Mauretanien verschleppt und zuletzt enthauptet. ++ um 362. Historische Anmerkung Unter dem Soldatenkaiser Julian Apostata, d.i. "der Abtrünnige" (360-363), wurden die Christenverfolgungen mit unbarmherziger Härte wieder aufgenommen., obwohl dieser Kaiser so gar nicht in die Reihe der Christenverfolger passte. Er war selber christlich erzogen worden, wollte aber die altrömische Götterreligion wieder herstellen und ließ neue Göttertempel errichten. Über die Ursache seines Vorgehens kann man nur Vermutungen anstellen. Vielleicht fühlte er sich von den oft absurden, intellektuell überspitzten Streitigkeiten christlicher Theologen, die kaum noch eine sinnvolle Beziehung zur Lehre Christi hatten, abgestoßen. Persönlich wandte sich der Kaiser dem Neuplatonismus und dem Mithraskult zu. Beide Weltanschauungen hatten vieles mit dem Christentum gemeinsam. Obwohl Julian allgemeine Glaubensfreiheit verkündet hatte, ließ er die Christen unbarmherzig verfolgen.

BesonderheitenMärtyrer

20.12.

Hoger, Holger

Ho(l)ger , Erzbischof von Hamburg und Bremen, hatte schwer unter den Normanneneinfällen zu leiden. + 20.12. 916.

StandBischof
StadtBremen Hamburg

20.12.

Julius

Julius von Gelduba (Gildup) war wohl einer jener am Rhein stationierten christlichen Soldaten der aus Ägypten stammenden Thebaischen Legion, die in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian das Martyrium erlitten, weil sie sich weigerten, Angriffskriege zu führen und gegen Aufständische, die berechtigte Anliegen vorbrachten, mit Waffengewalt vorzugehen. Nach einer anderen Deutung wird Gelduba, der Ort des Martyriums, nicht mit Gelb am Rhein gleichgesetzt, sondern als ein Ort in Thrazien (heute Bulgarien) angesehen. + um 302. Historische Anmerkung: In den Märtyrerverzeichnissen begegnen uns erstaunlich oft Soldaten. Diese lernten viele Gegenden und Kulturen des römischen Imperiums kennen und waren oft die Vermittler des aus der Osthälfte des Reiches kommenden Christentums. Für Soldaten, die jeden Tag mit dem Tod in Berührung kommen konnten, war eine Erlöserreligion wie das Christentum, die ein besseres Leben nach dem Tod und Belohnung für gute Taten versprach, besonders anziehend. Für Kaiser Diokletian hingegen waren christliche Soldaten, die nur Verteidigungskriege führen wollten, Angriffskriege aber ablehnten, eine Gefahr. Daher wollte er zu allererst im römischen Heer das Christentum mit Stumpf und Stiel ausrotten. - In einem zeitgenössischen Bericht heißt es z.B.: „In Augusta Treverorum wurden 302 Christen hingeschlachtet, so dass sich das Wasser der Mosel rot färbte.“

StandSoldat
BesonderheitenMärtyrer

20.12.

Makarius und Eugenius

Makarius eingekerkert und gefoltert, dann in die Wüstenprovinz Mauretanien verschleppt und zuletzt enthauptet. ++ um 362. Historische Anmerkung Unter dem Soldatenkaiser Julian Apostata, d.i. "der Abtrünnige" (360-363), wurden die Christenverfolgungen mit unbarmherziger Härte wieder aufgenommen., obwohl dieser Kaiser so gar nicht in die Reihe der Christenverfolger passte. Er war selber christlich erzogen worden, wollte aber die altrömische Götterreligion wieder herstellen und ließ neue Göttertempel errichten. Über die Ursache seines Vorgehens kann man nur Vermutungen anstellen. Vielleicht fühlte er sich von den oft absurden, intellektuell überspitzten Streitigkeiten christlicher Theologen, die kaum noch eine sinnvolle Beziehung zur Lehre Christi hatten, abgestoßen. Persönlich wandte sich der Kaiser dem Neuplatonismus und dem Mithraskult zu. Beide Weltanschauungen hatten vieles mit dem Christentum gemeinsam. Obwohl Julian allgemeine Glaubensfreiheit verkündet hatte, ließ er die Christen unbarmherzig verfolgen.

BesonderheitenMärtyrer