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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Julius

29.01.

Julius

Namenspatron: Julius (Julian) Hospitator war ein Büßer, der in einer nicht mehr bekannten Zeit lebte. Der Legende nach soll er unwissentlich seinen Vater getötet haben (Motiv aus der Ödipus-Sage). Voll Verzweiflung unternahm er eine Wallfahrt nach Rom und ließ sich dann am Flusse Gard in der Provence nieder, wo er ein Hospiz für die Reisenden errichtete, – daher sein Beiname „Hospitator“ (der Gastgeber) – die er liebevoll betreute und über den Fluss brachte. – Er ist Patron der Reisenden, Pilger und Gastwirte.

12.04.

Julius

Julius I. war von 317 bis 357 Inhaber des Stuhls Petri. Die Christenverfolgungen waren, so schien es, vorbei. Doch Julian der Abtrünnige, Kaiser von 340 bis 361, wollte den alten Götterkult wiederbeleben, und noch einmal mussten die Christen um ihr Leben bangen. Doch die Situation war anders als 50 Jahre zuvor: Das Christentum war so gefestigt, dass es nicht mehr zurückgedrängt oder gar ausgerottet werden konnte. Gerade auch Papst Julius I. hatte dafür die Voraussetzungen geschaffen. Er ging als warmherziger, aber auch mutiger Nachfolger Petri in die Geschichte ein. Durch seine Herzensgüte und Charakterfestigkeit hatte er das Ansehen des Papsttums gefestigt. + 12.4.352. Bereits zwei Jahre nach seinem Tod wurde er als Heiliger in den römischen Kalender aufgenommen.

19.08.

Julius

Julius war ein römischer Senator. Weil er sich zum Christentum bekannte, wurde er zur Zeit von Kaiser Commodus (180-193) vom römischen Pöbel mit Prügeln erschlagen. Sein genaues Todesjahr ist nicht mehr bekannt.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrer

20.12.

Julius

Julius von Gelduba (Gildup) war wohl einer jener am Rhein stationierten christlichen Soldaten der aus Ägypten stammenden Thebaischen Legion, die in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian das Martyrium erlitten, weil sie sich weigerten, Angriffskriege zu führen und gegen Aufständische, die berechtigte Anliegen vorbrachten, mit Waffengewalt vorzugehen. Nach einer anderen Deutung wird Gelduba, der Ort des Martyriums, nicht mit Gelb am Rhein gleichgesetzt, sondern als ein Ort in Thrazien (heute Bulgarien) angesehen. + um 302. Historische Anmerkung: In den Märtyrerverzeichnissen begegnen uns erstaunlich oft Soldaten. Diese lernten viele Gegenden und Kulturen des römischen Imperiums kennen und waren oft die Vermittler des aus der Osthälfte des Reiches kommenden Christentums. Für Soldaten, die jeden Tag mit dem Tod in Berührung kommen konnten, war eine Erlöserreligion wie das Christentum, die ein besseres Leben nach dem Tod und Belohnung für gute Taten versprach, besonders anziehend. Für Kaiser Diokletian hingegen waren christliche Soldaten, die nur Verteidigungskriege führen wollten, Angriffskriege aber ablehnten, eine Gefahr. Daher wollte er zu allererst im römischen Heer das Christentum mit Stumpf und Stiel ausrotten. - In einem zeitgenössischen Bericht heißt es z.B.: „In Augusta Treverorum wurden 302 Christen hingeschlachtet, so dass sich das Wasser der Mosel rot färbte.“

StandSoldat
BesonderheitenMärtyrer
Datum: 17.01.

17.01.

Antonius der Große

Anton(ius) der Große, Einsiedler, wurde um 250 in Ägypten als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Nach deren Tod - er war gerade 20 Jahre alt - verschenkte er sein Hab und Gut und zog sich als Einsiedler in die Wüste zurück, wo er viele Kämpfe mit "Dämonen" (d.h. Versuchungen) ausfechten musste. Zunächst brach er den Kontakt zur Welt nicht ganz ab - er kam gelegentlich nach Alexandria - doch schließlich blieb er bis an sein Lebensende in der Wüste, wo er im Alter von 105 Jahren starb. Im Laufe der Jahre sammelten sich um den wundertätigen Mann andere Einsiedler, so dass bald eine Mönchskolonie entstand. Damit wurde die bis dahin unbekannte Lebensform der Einsiedlergemeinde begründet. Später ließ der hl Pachomius (siehe 14.5.) die Einsiedelei mit Mauern umgeben, und so entstand das erste Kloster der Christenheit (Tabennísi). Antonius hatte auf seine Zeit und die nachfolgenden Generationen großen Einfluss. Tausende zogen nun nach dem Vorbild des "Mönchsvaters" als Einsiedler in die Wüste. Der heilige Mann starb um 356. - Antonius ist Patron der Korb-macher und Bürstenbinder, der Totengräber, der Metzger, der Schweinehirten, der Haustiere, besonders der Schweine, und gegen Viehseuchen. Zum Patronat der Haustiere kam der Heilige dadurch, dass er oft mit einem Schwein zu Füßen dargestellt wurde. Dieses sollte allerdings nur die Unreinheit, die Sünde, symbolisieren, die er überwunden hatte. - In Tirol wird Antonius von Ägypten zur Unterscheidung von Antonius von Padua "Fackentoni", im Münsterland "Swinetünnes" genannt. Wetterregel: Wenn an Antonius die Luft ist klar, so gibt es gern ein trockenes Jahr." - "Sankt Anton mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, mit Schnee er nicht spart." - "Große Kälte am Antonitag - große Hitze am Laurenzitag (10.8.)."

BesonderheitenEinsiedler

17.01.

Mildwina (Malwina, Malvine)

Mildwina war eine Benediktinernonne von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Güte zu Canterbury. Sie lebte im 7.Jhdt.

17.01.

Rosalind

Rosalind (Rosalina) war die charismatische Priorin des Karthäuserklosters zu Celle-Roubaud in der Provence. Sie war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben. Ihr Leichnam blieb lange Zeit unversehrt. + 17.1.1329.