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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Benedikt

11.02.

Benedikt

Benedikt von Aniane, 11.2.1881, siehe 12.2.

12.02.

Benedikt (Bengt, Bent, Bennet, Benedetto, Benito)

Benedikt von Aniane, der bedeutende Reformator der fränkischen Klöster, wird der "erste große Mönchsvater germanischer Abstammung" genannt. Eigentlich hieß er Witiza und war der Sohn eines westgotischen Adeligen in Aquitanien (Südfrankreich). Nach seiner Erziehung am fränkischen Königshof und dem anschließenden Kriegsdienst trat Witiza/Benedikt in ein Kloster ein. Bereits sechs Jahre später (779) gründete er auf seinem eigenen Besitz in der Nähe der Stadt Montpellier das Kloster Aniane. Von hier sollte bald die Reform sämtlicher Klöster im Frankenreich ausgehen. Als Grundregel übernahm Benedikt von Aniane die Ordensregel seines Namenspatrons Benedikt von Nursia ("Ora et labora!" d.h. "Bete und arbeite!"), die auf späteren Synoden zur im Frankenreich allein geltenden erklärt wurde. Auf Benedikts Reformwerk konnte später die große cluniazensische Klosterreform aufbauen. + 11.2.821. .

StadtAniane, Montpellier
BesonderheitenOrdensgründer

21.03.

Benedikt

Nach dem ehemaligen Kalender: Benedikt von Nursia: Bauernregeln: "An Sankt Benedikt achte wohl, daß man Hafer säen soll!" "Willst du Erbsen und Zwiebeln dick, so sä' sie an Sankt Benedikt!"

16.04.

Benedikt

Benedikt Josef Labre wanderte als Pilger und Bettler zu allen bedeutenden Wallfahrtsstätten in Europa. Man nannte ihn Vagabund Gottes“. + 16.4.1783

11.07.

Benedikt

Benedikt von Nursia, Abt von Montecassino, wird der "Vater des abendländischen Mönchtums" genannt. In den kleinen Ort Nursia (heute Norcia) in den Bergen von Umbrien, waren um das Jahr 480 die Zwillinge Benedikt und Scholastika (siehe 10.2.) zur Welt gekommen. Als der junge Benedikt zur Ausbildung nach Rom kam, fühlte er sich bald vom lauten und sittenlosen Leben seiner Mitstudenten abgestoßen und sehnte sich in die Abgeschiedenheit seiner heimatlichen Bergwelt zurück. So war es nicht verwunderlich, dass sich der junge Mann in ein abgelegenes Tal bei Subiaco als Einsiedler zurückzog. Nach und nach sammel-ten sich andere Männer um den Eremiten, und so bildeten sich mit der Zeit zwölf kleine Mönchsgemeinschaften, die alle von Benedikt organisiert wurden. Im Jahr 529 verließ er Subiaco und gründete auf einem Berg südlich von Rom das später weltberühmt gewordene Kloster Montecassino. Hier arbeitete er seine Ordensregel aus, die man auf einen Satz zusammenfassen kann: "Ora et labora!", d.h. "Bete und arbeite!" Sie forderte im Gegensatz zum beschaulichen Klosterleben der orientalischen Mönche auch körperliche und wissen-schaftliche Betätigung. Bald entstanden überall in Italien Klöster, die nach der Ordensregel Benedikts leben wollten. Mit Gregor dem Großen wurde zum ersten Mal ein Benediktinermönch Papst. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Benediktinerklöster zu Zentren von Kultur und Bildung. Bereits Ende des 6. Jhdts missionierten Benediktiner in England. Die benediktinische Ordensregel wurde in der Westkirche schließlich zur vorherrschenden. So hatte der "Vater des abendländischen Mönchtums" auf das geistliche Leben des Mittelalters Einfluss wie kaum eine andere Persönlichkeit. Der erfolgreiche Organisator des abendländischen Klosterwesens starb am Gründonnerstag, dem 21. März des Jahres 547, als er gerade vor dem Altar der Klosterkirche im Gebet versunken kniete. Während des Wieder-aufbaus des im Zweiten Weltkrieg (1944) durch Bomben völlig zerstörten Klosters Montecassino entdeckte man Benedikts verschollenes Grab. Benedikt ist Patron des Abendlandes, von Europa, der Lehrer, der Schulkinder, Bergleute, Kupferschmiede, Höhlenforscher und der Sterbenden.

BesonderheitenOrdensgründer

07.12.

Benedikte (Benedetta)

Benedikte (Benedetta) Rossello (On: Sr.Maria Josefa), eine kinderliebende junge Frau, hatte 1837 in Savona (Italien) mit Hilfe einiger Freundinnen und mit Unterstützung des Bischofs zwei Schulen für kleine Mädchen eröffnet. Aus der Begeisterung für den Lehrerberuf entstand schließlich das Institut "Töchter der Barmherzigkeit", das sich bald bis nach Übersee ausbreitete, wo ihre besonderen Bemühungen dem Freikauf von schwarzen Sklavenkindern galten. + 7.12.1880.

BesonderheitenSozialengagement
Datum: 15.12.

15.12.

Carlo

Carlo Steeb stammte aus Tübingen in Württemberg und lehrte als Theologieprofessor in Verona. Seine Hauptaufgabe sah er jedoch in der Seelsorge in den Armenvierteln, Krankenhäusern und Gefängnissen der Stadt, wo er unzähligen "Mühseligen und Beladenen" Trost spenden und Hilfe leisten konnte. + 15.12.1856.

StadtTübingen Verona
BesonderheitenSozialengagement

15.12.

Christiane (Christiana, Nina, Christa)

Christiane heißt "Christusbekennerin" und war anfangs nur ein Beiname. Der ursprüngliche Name der hl. Christiane von Georgien lautete wohl Nina oder Nunia. Die junge Frau war mit anderen Christen in Georgien (Grusinien) im Kaukasus in Kriegsgefangenschaft geraten. In den Jahren der Haft verliehen ihr Mut und ihr nie verzagendes Gottvertrauen den Mitgefangenen die Kraft, nicht aufzugeben. Durch ihre starke Persönlichkeit hatte die Frau die Aufmerksamkeit jener erregt, die ihr die Freiheit genommen hatten. Durch ihre Überzeugungskraft, ihren vorbildlichen Lebenswandel und ihr beeindruckendes Auftreten gelang es Christiana zuletzt sogar, die georgische Königsfamilie für den Glauben an Christus zu gewinnen. Um das Jahr 330 schloss die bewunderungswürdige Frau die Augen für immer.

15.12.

Paola

Paola di Rosa (On: Sr.Maria Crucifixa) half während der Cholera-Epidemie in Brescia 1836 mit großem Einsatz bei der Betreuung der Kranken. Durch diese Tätigkeit angeregt, gründete sie 1840 die religiöse Genossenschaft "Mägde der Nächstenliebe", deren Mitglieder sich der Krankenpflege innerhalb und außerhalb der Spitäler widme(te)n. + 15.12.1855.

StadtBrescia
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

15.12.

Silva

Silva starb in nicht mehr feststellbarer Zeit als Märtyrin zu Konstantinopel.

StadtKonstantinopel
BesonderheitenMärtyrerin

15.12.

Wunibald

Wunibald war der Bruder des hl Willibald (siehe 7.7.) und der hl Walburga (siehe 25.2.). Winfried Bonifatius, der "Apostel der Deutschen", gewann ihn 737/738 für die Mission in Thüringen und Mainfranken, wo Wunibald das später berühmt gewordene Kloster Heidenheim gründete, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte und am 18.Dezember 761 dahinschied.