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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Christian

04.01.

Christiane (Christiana)

Christiane von Lucca war eine begnadete Seherin. Anfangs wurde sie belächelt und verspottet. Als aber ihre Prophezeiungen immer wieder eintrafen, wurde sie mit großer Ehrfurcht behandelt. Ihr Leichnam blieb 200 Jahre lang unverwest. + 4.1.1310

StadtLucca

21.03.

Christian

Christian war der erste Abt des 960 gegründeten, später berühmt gewordenen Klosters St.Pantaleon zu Köln. + 21.3.1002.

14.05.

Christian

Christian, vermutlich ein junger Soldat, starb mit mehreren Gefährten in der diokletianischen Christenverfolgung in Galatien (Kleinasien). Dem Bericht über ihre Leidensgeschichte dürften echte Akten zur Verfügung gestanden haben. + um 304. .

BesonderheitenMärtyrer

12.11.

Christian (Christinus, Carsten, Karsten, Kirsten, Kristian)

Christian (Christinus) von Meseritz stammte aus einfachen Verhältnissen und hatte sich, wie einige andere bereits christliche Polen, dem Mönch Benedikt, der aus Italien als Missionar nach Polen gesandt worden war, angeschlossen. Die Männer fristeten als Glaubensboten und Einsiedlermönche unter ärmlichen Bedingungen ein recht karges Leben. Eines Abends kamen fremde Männer zu ihnen, die sie freundlich aufnahmen und sie mit dem Wenigen, das sie hatten, bewirteten. Doch die Besucher gehörten zu einer Räuberbande, zeigten plötzlich ihr wahres Gesicht, misshandelten die Mönche und suchten "Schätze". Da sie aber bei den mittellosen Missionaren nichts Wertvolles finden konnten, gerieten die Räuber in Wut und erschlugen die frommen Männer. Dies geschah in der Nacht des 12.November 1003. Die sterblichen Überreste der ermordeten Glaubens-boten wurden später im Dom von Gnesen (Polen) beigesetzt.

04.12.

Christian

Christian von Oliva wirkte als Missionsbischof bei den Pruzzen in Ostpreußen. + 4.12.1245. .

15.12.

Christiane (Christiana, Nina, Christa)

Christiane heißt "Christusbekennerin" und war anfangs nur ein Beiname. Der ursprüngliche Name der hl. Christiane von Georgien lautete wohl Nina oder Nunia. Die junge Frau war mit anderen Christen in Georgien (Grusinien) im Kaukasus in Kriegsgefangenschaft geraten. In den Jahren der Haft verliehen ihr Mut und ihr nie verzagendes Gottvertrauen den Mitgefangenen die Kraft, nicht aufzugeben. Durch ihre starke Persönlichkeit hatte die Frau die Aufmerksamkeit jener erregt, die ihr die Freiheit genommen hatten. Durch ihre Überzeugungskraft, ihren vorbildlichen Lebenswandel und ihr beeindruckendes Auftreten gelang es Christiana zuletzt sogar, die georgische Königsfamilie für den Glauben an Christus zu gewinnen. Um das Jahr 330 schloss die bewunderungswürdige Frau die Augen für immer.

Datum: 20.11.

20.11.

Bernward

Bernward, Bischof von Hildesheim, ließ Kirchen und Klöster erbauen und war ein begab-ter Künstler. Er stellte selbst kunstvolle Goldschmieds- und Schmiedearbeiten her, gründete die später berühmt gewordene Kunstschule zu Hildesheim und war stark karitativ tätig. + 20.11.1022.

StandBischof
StadtHildesheim
BesonderheitenKünstler

20.11.

Edmund

Edmund war schon im Alter von 15 Jahren König von Ostanglien geworden. Als 870 die Dänen in sein Land einfielen, wurde er, da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, von den heidnischen normannischen Eroberern gegeißelt, dann mit Pfeilen durchbohrt. + 870.

BesonderheitenMärtyrer

20.11.

Felix

Felix von Valois ging in die Geschichte als Mitbegründer des Trinitarierordens ein. Zuerst wollte er als Einsiedler leben. Doch dann lernte er einen jungen Doktor aus Paris kennen, Johannes von Matha (sieh 17. 12.). Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an gut und beschlossen, ihr weiteres Leben einer großen Aufgabe zu widmen. Sie gründeten einen Orden, der sich für die Befreiung von Christen aus der Sklaverei einsetzen sollte, den Trinitarierorden. Diese Vereinigung machte es sich neben dem Einsatz für die als Sklaven in moslemische Länder verschleppten Christen zur Aufgabe, Gefangene und Sträflinge im eigenen Land zu betreuen. Die Arbeit der Trinitariermönche war bald, vor allem in Nordafrika, von Erfolg begleitet und breitete sich rasch auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Der Strafgefangenenseelsorger Felix von Valois starb im Jahr 1212 in Paris in dem Bewusstsein, vielen Unglücklichen geholfen zu haben.

StadtParis
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

20.11.

Korbinian (Corvin)

Korbinian (Corvin), lebte schon als Jugendlicher in seiner gallischen Heimat als Einsiedler. Dann pilgerte er nach Rom und wurde vom Papst beauftragt, bei den Bayern zu missionieren. Später wurde er zum ersten Bischof von Freising ernannt. Als der Glaubensbote die unrechtmäßige Ehe des Bayernherzogs Grimwald verurteilte, musste er, verfolgt vom Hass der Herzogin, fliehen. Er lebte nun mehrere Jahre in Kains in Südtirol, wurde zuletzt aber vom Nachfolger des Herzogs nach Freising zurückberufen und konnte sein Werk fortsetzen. + 8.9. um 730. Im Bistum Bozen/Brixen wird das Gedächtnis Korbinians am 9. September begangen.

StandBischof
StadtFreising
BesonderheitenEinsiedler