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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Emma

31.01.

Emma (Hemma)

Emma (Hemma), Königin der Ostfranken, kümmerte sich - trotz sieben eigener Kinder - als herzensgute Landesmutter verantwortungsbewusst um die Bedürftigen. + 31.1.876.

StandAdel
BesonderheitenSozialengagement

11.04.

Gemma

Gemma Galgani wurde 1878 in einem italienischen Dorf nahe der Stadt Lucca geboren. Ein Unglück nach dem anderen suchte das Mädchen im Laufe ihres kurzen Lebens heim. Zuerst starb die Mutter, dann der Bruder. Der Vater nahm sich den Niedergang des kleinen Geschäfts so zu Herzen, dass auch er früh dahinschied. Während dieser schlimmen Zeit wurde das Mädchen auch noch von schweren Krankheiten heimgesucht. Als sie 21 Jahre alt war, bekam sie schon die letzte Ölung, da der Arzt mit ihrem baldigen Ableben rechnete. Doch ein Wunder geschah! Die junge Frau war mit einem Mal geheilt und konnte nun als Dienstmädchen selber für ihren Lebensunterhalt sorgen. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel Gemma plötzlich in Ekstase. Als sie wieder zu sich kam, trug sie an ihrem Körper die Wundmale Christi. In den folgenden vier Jahren - bis zu ihrem Tod - erlebte sie an jedem Donnerstag Geißelung und Dornenkrönung und schwitzte Blut. Lange Zeit konnte sie die Erscheinungen geheimhalten und opferte alle Schmerzen als Sühne für die Sünder auf. + 11.4.1903.

StadtLucca
BesonderheitenMystikerin

19.04.

Emma (Imma, Hemma)

Emma (Imma, Hemma) von Paderborn war die Gemahlin eines westfälischen Grafen. Nach dem frühen Tod des geliebten Gatten verteilte sie nach und nach ihr Vermögen unter den Bedürftigen. Sie selber behielt nur das zum Leben Notwendigste. Bei Auseinandersetzungen wurde die angesehene Witwe immer wieder wegen ihrer Unvoreingenommenheit als Friedensvermittlerin angerufen. Die rechte Hand der Wohltäterin ist bis heute unversehrt geblieben. + 19.4.1040

StandAdel
BesonderheitenSozialengagement

27.06.

Hemma (Emma)

Hemma von Gurk, die Patronin Kärntens, ist neben Notburga von Rattenberg (siehe 13.9.) die wohl bekannteste österreichische Heilige. Auf Abbildungen wird sie immer wieder Almosen austeilend dargestellt, und Gaben austeilen, den Armen helfen, Gutes tun, darin bestand das Leben der großen Kärntnerin. Hemma war in glücklicher Ehe mit dem Grafen Wilhelm von der Sann verheiratet. Doch der Gatte starb früh, ihr einziger Sohn wurde ermordet. Verbittert zog sich die allein Gelassene aus der Gesellschaft zurück und verwendete ihr Vermögen nur noch für Werke der Nächstenliebe und für religiöse Stiftungen. Sie ließ u.a. das Kloster Gurk (Kärnten) erbauen und schuf die Grundlage für die Errichtung der berühmten Abtei Admont im Ennstal (Steiermark). Die Wohltäterin starb am 29. Juni 1045 im Alter von 65 Jahren. Ihre Reliquien werden in der Krypta des Doms von Gurk, einer der schönsten romanischen Kirchen Österreichs, aufbewahrt. Hemma ist Patronin von Kärnten (Diözese Klagenfurt-Gurk), gegen Augenleiden und Schutzheilige für eine glückliche Geburt

BesonderheitenSozialengagement

09.09.

Emma

Emma Üffing (On: Sr.Maria Euthymia) "war bei aller Schlichtheit und Alltäglichkeit ihres Lebens von einer herausragenden menschlichen und christlichen Größe geprägt". Das unscheinbare Mädchen aus Westfalen war 1934, knapp 20 Jahre alt, in den Orden der Barmherzigen Schwestern in Münster eingetreten. Unermessliche Verdienste erwarb sich die stille, fast schüchterne Ordensfrau während des Zweiten Weltkrieges, als sie sich aufopferungsvoll, trotz schwerster Anfeindungen, Behinderungen und Drohungen, um kranke Kriegsgefangene aus allen Nationen, besonders um Russen kümmerte. Bald nannte man Schwester Euthymia den "Engel der Liebe". "In ihrer Sorge um die Kriegsgefangenen schuf sie mitten im Krieg eine Atmosphäre des Friedens. Ihre Liebe überwand die Grenzen der Volkszugehörigkeit und der Sprache". Sie starb am 9.September 1955.

Besonderheiten20. Jahrhundert Sozialengagement

10.12.

Emma (Imma)

Emma (Imma) von Würzburg, die Tochter des letzten Stammesherzogs der Thüringer, war als Wohltäterin bekannt. Sie schenkte ihre Feste Marienburg dem Glaubensboten und ersten Bischof von Würzburg, Burkhard, damit er dort ein Kloster errichte. Ihr ganzes Leben lang sorgte sich die Herzogstochter um Hilfsbedürftige. Ihr Erdendasein beendete sie als bescheidene und bedürfnislose Ordensfrau im Kloster Karlsburg in Mainfranken. + 10.12.(?) um 750. (Gedächtnis auch am 25.11.)

Datum: 15.12.

15.12.

Carlo

Carlo Steeb stammte aus Tübingen in Württemberg und lehrte als Theologieprofessor in Verona. Seine Hauptaufgabe sah er jedoch in der Seelsorge in den Armenvierteln, Krankenhäusern und Gefängnissen der Stadt, wo er unzähligen "Mühseligen und Beladenen" Trost spenden und Hilfe leisten konnte. + 15.12.1856.

StadtTübingen Verona
BesonderheitenSozialengagement

15.12.

Christiane (Christiana, Nina, Christa)

Christiane heißt "Christusbekennerin" und war anfangs nur ein Beiname. Der ursprüngliche Name der hl. Christiane von Georgien lautete wohl Nina oder Nunia. Die junge Frau war mit anderen Christen in Georgien (Grusinien) im Kaukasus in Kriegsgefangenschaft geraten. In den Jahren der Haft verliehen ihr Mut und ihr nie verzagendes Gottvertrauen den Mitgefangenen die Kraft, nicht aufzugeben. Durch ihre starke Persönlichkeit hatte die Frau die Aufmerksamkeit jener erregt, die ihr die Freiheit genommen hatten. Durch ihre Überzeugungskraft, ihren vorbildlichen Lebenswandel und ihr beeindruckendes Auftreten gelang es Christiana zuletzt sogar, die georgische Königsfamilie für den Glauben an Christus zu gewinnen. Um das Jahr 330 schloss die bewunderungswürdige Frau die Augen für immer.

15.12.

Paola

Paola di Rosa (On: Sr.Maria Crucifixa) half während der Cholera-Epidemie in Brescia 1836 mit großem Einsatz bei der Betreuung der Kranken. Durch diese Tätigkeit angeregt, gründete sie 1840 die religiöse Genossenschaft "Mägde der Nächstenliebe", deren Mitglieder sich der Krankenpflege innerhalb und außerhalb der Spitäler widme(te)n. + 15.12.1855.

StadtBrescia
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

15.12.

Silva

Silva starb in nicht mehr feststellbarer Zeit als Märtyrin zu Konstantinopel.

StadtKonstantinopel
BesonderheitenMärtyrerin

15.12.

Wunibald

Wunibald war der Bruder des hl Willibald (siehe 7.7.) und der hl Walburga (siehe 25.2.). Winfried Bonifatius, der "Apostel der Deutschen", gewann ihn 737/738 für die Mission in Thüringen und Mainfranken, wo Wunibald das später berühmt gewordene Kloster Heidenheim gründete, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte und am 18.Dezember 761 dahinschied.