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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Albert

23.04.

Adalbert

Adalbert, mit seinem Taufnamen hieß er Vojtech, wurde 983 von Kaiser Otto III. zum Bischof von Prag berufen. Doch große Teile der slawischen Bevölkerung hingen nach wie vor der alten Götterreligion an, so dass der Bischof trotz seines Ansehens schwere Auseinandersetzungen durchstehen musste. Als auch noch seine Familie durch diese Kämpfe Schaden erlitt, legte er sein Amt zurück und ging nach Rom. Von dort aus wurde er zu den heidnischen Pruzzen in Ostpreußen entsandt, wo er mit der Unterstützung des Polenkönigs Boleslaw Chrobry predigte und missionierte. Doch schon nach nicht einmal einem Jahr erlitt er am 23. April 997 bei Tenkitten am Frischen Haff den Märtyrertod. Herzog Boleslaw ließ die sterblichen Überreste des Bischofs und Glaubensboten im neu erbauten Dom von Gnesen (Polen) beisetzen. 1039 wurden sie nach Prag in den Veitsdom gebracht. Adalbert ist Patron von Böhmen und von Ostpreußen. Er gilt als „europäischer“ Heiliger, weil sowohl Tschechen als auch Deutsche, Polen und Russen ihn als „ihren“ Heiligen verehren. Bauernregel: "Am Adalbertstag kann verstecken ihre Socken eine Krähe im Roggen."

StandBischof
StadtPrag

20.06.

Adalbert (Adelbert, Edelbert)

Adalbert von Magdeburg stammte aus Lothringen und arbeitete um 950 als erzbischöflicher Urkundenschreiber in Köln. Von 953-958 war er Kanzleinotar von Kaiser Otto I., doch 959 verließ er seine angesehene Stellung und trat in das Reformkloster St. Maximin in Trier ein. 961 wurde der gelehrte Mönch als Missionar nach Russland gesandt, kehrte aber schon nach einem Jahr ernüchtert und ohne Erfolg zurück. Nach einer kurzen Zeit als Abt des Klosters Weißenburg im Elsaß wurde Adalbert schließlich zum ersten Erzbischof von Magdeburg erhoben, das damals an der Grenze zum Slawenland lag. Hier widmete er sich mit großem Erfolg der Missionierung der Sorben und anderer slawischer Volksstämme zwischen Elbe und Oder. Als am 20. Juni 981 seine letzte Stunde gekommen war, konnte der Bischof auf ein sehr wechselvolles, aber erfolgreiches Leben zurückblicken.

07.08.

Albert

Albert von Trapani, ein Karmelitermönch, bekehrte auf Sizilien viele Menschen durch seine eindrucksvollen Predigten zu einem Leben nach den christlichen Geboten. + 7.8.1307

14.09.

Albert (Alberto)

Albert(o) war, ehe er von Papst Innozenz III. gebeten wurde, das Amt des lateinischen Patriarchen von Jerusalem zu übernehmen, 20 Jahre lang Bischof von Vercelli. Papst und weltliche Herrscher hatten den weisen und angesehenen Mann immer wieder um Rat gefragt und ihn als Schiedsrichter angerufen. Bevor der Bischof aber sein Amt als Patriarch in Jerusalem antreten konnte, wurde er am 14.September 1214 während einer Prozession in Akkon (heute Libanon) ermordet.

StandBischof
StadtJerusalem
BesonderheitenGewaltopfer

15.11.

Albert

Albert der Große (Albertus Magnus), der bedeutende Kirchenlehrer, kam um das Jahr 1200 als Sohn eines schwäbischen Ritters zur Welt. Der hochintelligente junge Mann trat in den Dominikanerorden ein, wurde Lehrer an verschiedenen Schulen, u.a. in Paris und in Köln. Die mit seiner Hilfe errichtete Ordensschule in Köln wurde zu einem geistigen und geistlichen Mittelpunkt. Albert besaß umfassende philosophische und naturwissenschaftliche Kenntnisse. 1260 wurde er zum Bischof von Regensburg berufen, trat aber bald von diesem Amt zurück und zog als Prediger durchs Land. Dann nahm er wieder seine Lehrtätigkeit auf und kehrte nach Köln zurück. Sein Ansehen war so groß, dass er immer wieder als Vermittler und Friedensstifter angerufen wurde. Der angesehene Lehrer, Prediger und Bischof starb am 15.November 1280. (In den österreichischen Diözesen wird sein Gedenken, wegen des Zusammenfalls mit Leopold, am 16.11. gefeiert.)

StadtKöln Regensburg
BesonderheitenKirchenlehrer

24.11.

Albert

Albert von Löwen war von kirchlicher Seite gegen den königlichen Kandidaten zum Bischof von Lüttich gewählt worden; doch bald schon wurde der neue Bischof von den Gegnern ermordet. + 24.11.1192 (als Bistumsheiliger von Lüttich am 19.9.Gedenktag)

StandBischof
StadtLüttich Liège
BesonderheitenGewaltopfer

27.11.

Albrecht (Adalbert)

Albrecht (Adalbert), 1239 in Haigerloch in Schwaben geboren, war Seelsorger in Oberaltaich in Bayern. Er kümmerte sich besonders um die Aussätzigen und war der Begründer der Leprosenseelsorge im Donaugau. + 27.111311

BesonderheitenSozialengagement
Datum: 20.11.

20.11.

Bernward

Bernward, Bischof von Hildesheim, ließ Kirchen und Klöster erbauen und war ein begab-ter Künstler. Er stellte selbst kunstvolle Goldschmieds- und Schmiedearbeiten her, gründete die später berühmt gewordene Kunstschule zu Hildesheim und war stark karitativ tätig. + 20.11.1022.

StandBischof
StadtHildesheim
BesonderheitenKünstler

20.11.

Edmund

Edmund war schon im Alter von 15 Jahren König von Ostanglien geworden. Als 870 die Dänen in sein Land einfielen, wurde er, da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, von den heidnischen normannischen Eroberern gegeißelt, dann mit Pfeilen durchbohrt. + 870.

BesonderheitenMärtyrer

20.11.

Felix

Felix von Valois ging in die Geschichte als Mitbegründer des Trinitarierordens ein. Zuerst wollte er als Einsiedler leben. Doch dann lernte er einen jungen Doktor aus Paris kennen, Johannes von Matha (sieh 17. 12.). Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an gut und beschlossen, ihr weiteres Leben einer großen Aufgabe zu widmen. Sie gründeten einen Orden, der sich für die Befreiung von Christen aus der Sklaverei einsetzen sollte, den Trinitarierorden. Diese Vereinigung machte es sich neben dem Einsatz für die als Sklaven in moslemische Länder verschleppten Christen zur Aufgabe, Gefangene und Sträflinge im eigenen Land zu betreuen. Die Arbeit der Trinitariermönche war bald, vor allem in Nordafrika, von Erfolg begleitet und breitete sich rasch auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Der Strafgefangenenseelsorger Felix von Valois starb im Jahr 1212 in Paris in dem Bewusstsein, vielen Unglücklichen geholfen zu haben.

StadtParis
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

20.11.

Korbinian (Corvin)

Korbinian (Corvin), lebte schon als Jugendlicher in seiner gallischen Heimat als Einsiedler. Dann pilgerte er nach Rom und wurde vom Papst beauftragt, bei den Bayern zu missionieren. Später wurde er zum ersten Bischof von Freising ernannt. Als der Glaubensbote die unrechtmäßige Ehe des Bayernherzogs Grimwald verurteilte, musste er, verfolgt vom Hass der Herzogin, fliehen. Er lebte nun mehrere Jahre in Kains in Südtirol, wurde zuletzt aber vom Nachfolger des Herzogs nach Freising zurückberufen und konnte sein Werk fortsetzen. + 8.9. um 730. Im Bistum Bozen/Brixen wird das Gedächtnis Korbinians am 9. September begangen.

StandBischof
StadtFreising
BesonderheitenEinsiedler