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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Elisabeth

04.01.

Elisabeth Anna Bayley

Elisabeth Anna Bayley, 1774 als Tochter eines Arztes in New York geboren, gehörte der Episkopalkirche an. Sie heiratete einen reichen Kaufmann und wurde Mutter von fünf Kindern. Auf einer gemeinsamen Reise nach Rom starb ihr Mann völlig unerwartet. In Italien lernte die junge Witwe die katholische Religion kennen und wurde bald selber katholisch. Nach der Rückkehr in die Heimat rief sie 1809 die Kongregation der "Barmherzigen Schwestern vom hl Joseph" ins Leben, die heute in ganz Amerika als "Sisters of Charity" Niederlassungen haben. An der Spitze ihrer Schwestern opferte sie sich als Oberin bis zur Selbstaufgabe durch ihre Hilfsbereitschaft gegenüber allen Notleidenden und Hilfsbedürftigen auf. + 4.1.1821. (Anneliese)

22.02.

Isabella (Elisabeth, Isabeau, Isabelle)

Isabella (Elisabeth, Isabeau), die Schwester König Ludwigs IX. von Frankreich, gründete in der Nähe ihres Hauses in Paris-Longchamp ein Kloster und führte als Klarissin ein strenges Büßerleben. + 22.2.1270.

StandAdel
BesonderheitenBüßerin

10.03.

Maria-Elisabeth (Marlies, Marilies)

Maria-Elisabeth Bönnemann wirkte als liebevolle Barmherzige Schwester zu Essen. + 10.3.1929. (Marlies, Marilies).

18.06.

Elisabeth (Ilsa, Ilse, Elsa, Else, Elisa, Elise)

Elisabeth von Schönau wurde 1128 in Bingen am Rhein (Pfalz) geboren. Bereits mit 12 Jahren trat sie in das Benediktinerinnenkloster Schönau in Hessen ein und legte mit 18 Jahren die Gelübde ab. 10 Jahre später wurde sie zur Äbtissin gewählt. Die von Kindheit auf kränkliche, überaus bescheidene junge Frau war stark in sich gekehrt und besaß die Gabe der Visionen. Während der Ekstasen begann sie plötzlich fließend Latein zu sprechen, obwohl sie diese Sprache nie gelernt hatte. Die Niederschriften ihrer Visionen fanden im Mittelalter weite Verbreitung, wurden aber von kirchlicher Seite nie offiziell anerkannt. Die Mystikerin starb am 18. Juni 1164. Sie war erst 35 Jahre alt. (In ihrem Heimatbistum Limburg an der Lahn ist ihr Gedenktag der 19.6.)

StadtBingen Limburg
BesonderheitenMystikerin

19.06.

Elisabeth

Elisabeth von Schönau, + 18.6.1164, siehe 18.6.

04.07.

Elisabeth (Isabel)

Elisabeth (Isabel), seit 1282 Königin von Portugal, war eine Großnichte der hl Elisabeth von Thüringen (siehe 19.11.), die ihr in allem Vorbild war. Immer wieder musste sie später als Mutter und Gattin schweren Herzens und mit unendlicher Geduld zwischen ihrem Gemahl und ihrem Sohn, dem Thronfolger, die einander ständig bekämpften, Frieden vermitteln. Die Königin war - wie ihre thüringische Tante - eine große Wohltäterin und ließ mehrere Spitäler errichten. +4.7.1336.

BesonderheitenSozialengagement

05.11.

Elisabeth und Zacharias

Elisabeth und Zacharias werden in der Bibel als Eltern Johannes des Täufers, des Vor-läufers Christi, genannt. Das Ehepaar war schon "betagt", als ihm durch den Erzengel Gabriel die Geburt eines Sohnes angekündigt wurde. Zacharias war ein jüdischer Priester, der besonders schwer unter der Unfruchtbarkeit seiner Ehe litt. Keine Kinder zu haben, galt bei den Juden als Schande und Strafe Gottes. Als ihm der Engel verkündete, dass ihm ein Sohn geboren werden sollte, zweifelte er an der Wahrheit der Botschaft. Daraufhin soll er stumm geworden sein und erst nach der Geburt des Sohnes die Sprache wiedergefunden haben. Elisabeth war eine Verwandte und mütterliche Freundin Marias, die sie aufsuchte, nachdem der Engel Gabriel ihr die Botschaft gebracht hatte, dass sie einen Sohn empfangen werde, dem sie den Namen Jesus geben solle. Die Worte, mit denen Elisabeth ihre Base Maria willkommen hieß, sind heute noch Bestandteil des Ave Maria: "Sei gegrüßt Maria, du bist auserwählt unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes."

BesonderheitenBiblische Gestalt

19.11.

Elisabeth (Bettina, Tina, Lisa, Lisbeth, Else, Elisa, Ilse, Sissy, Isabel, Elsbeth, Betty)

Elisabeth von Thüringen gehört zu den liebenswertesten Heiligengestalten des Mittel-alters. Sie war eine ungarische Prinzessin, die schon als Kind an den thüringischen Hof gekommen war. Mit 14 Jahren wurde sie mit dem Thronfolger, Landgraf Ludwig IV., vermählt. Die Ehe, der drei Kinder entsprossen, wurde überaus glücklich. Die junge Landgräfin praktizierte selbstlose Nächstenliebe. Die Legende erzählt vom bekannten Rosenwunder: Als Elisabeth wieder einmal Lebensmittel für die Bedürftigen von der Wartburg nach Eisenach bringen wollte, begegnete ihr der missliebige Schwager, der ihr Almosenausteilen scharf ablehnte. Als er fragte, was sie im Korb verborgen halte, ant-wortete sie: "Rosen!" - und siehe da! - Als sie den Korb herzeigte, waren auch wirklich Rosen drin! - Gerade weil sich die Landgräfin persönlich um das Wohl ihrer Landeskinder kümmerte, wurde sie ständig von der Hofgesellschaft angegriffen. Als sie während der verheerenden Hungerjahre 1225/1226 Geld aus der Staatskasse dazu verwendete, um wenigstens die größte Not im Lande zu lindern und einen großen Teil der auf der Burg gehorteten Lebensmittel-Vorräte herschenkte, wurde sie als Verschwenderin beschimpft, die sogar die Existenz des Hofes gefährde. Nur ihr Ehemann unterstützte sie. Er soll einmal gesagt haben: "Wenn sie mir nur nicht die Wartburg herschenkt, bin ich schon zufrieden!". Doch der Gatte kam nach sechs kurzen Ehejahren von einem Kreuzzug nicht mehr zurück. Auf Befehl des Schwagers musste die junge Witwe nun mit ihren drei unmündigen Kindern die Wartburg und Eisenach völlig mittellos verlassen. Als dann doch noch eine recht dürftige Abfindung ausbezahlt wurde, errichtete Elisabeth damit in Marburg an der Lahn (Hessen) ein Spital, in dem sie Kranke pflegte, die sonst niemand aufnehmen wollte. In völliger Selbstaufgabe widmete sie sich in den ihr noch verbleibenden drei Jahren Werken der Nächstenliebe. Sie starb am 17.November 1231, 24 Jahre alt, am 19.November wurde die selbstlose Wohltäterin, die nur für die Anderen gelebt hatte, im Franziskus-Hospital in Marburg, das sie ja selbst gegründet hatte, beigesetzt. Bereits vier Jahre später wurde sie heilig gesprochen. Die große Wohltäterin ist Patronin von Thüringen und Hessen, der Caritas, des Deutschen Ordens, der Witwen und Waisen, der Bettler, Notleidenden und Kranken sowie der unschuldig Verfolgten Bauernregel: "Sankt Elisabeth zeigt an, was der Winter für ein Mann."

StadtEisenach Marburg
BesonderheitenSozialengagement

25.11.

Elisabet von Reute (Elisabeth Achler)

Elisabeth von Reute, mit bürgerlichem Namen hieß sie Elsbeth Achler, trug die Wund-male Christi. Sie lebte längere Zeit, was von Zeugen bescheinigt wurde, ohne Nahrungs-aufnahme, nur von der Hostie. + 25.11.1420.

BesonderheitenMystikerin

26.11.

Anna-Elisabeth

Anna-Elisabeth Gottrau (Anneliese) war die mütterliche und gütige Äbtissin des Klosters Meyerau bei Freiburg im Üchtland. Sie starb am 26.11.1657 im Rufe der Heiligkeit.

Datum: 22.10.

22.10.

Blandina-Maria

Blandina-Maria Ridder, 1871 in Düren in Westfalen geboren, war Ordensschwester geworden, da sie glaubte, als Krankenpflegerin den Menschen am besten helfen zu können. Im Bürgerspital zu Köln wurde sie 1898 als erste Röntgenschwester eingestellt. Lange Zeit übte sie ihren Dienst mit Freunde aus und war vom Fortschritt in der Medizin begeistert. Damals wusste man noch nichts von den schädlichen Auswirkungen der Röntgenstrahlen, und so konnte, als die Schwester zu kränkeln begann, kein Arzt, herausfinden, was die Ursache ihres Leidens war. Mit bewundernswerter Geduld und Ergebung in Gottes Willen ertrug sie all die Schmerzen, von denen sie niemand befreien konnte. Am 22. Oktober 1916 wurde das erste Opfer der Röntgenstrahlen von ihrem geheimnisvollen Leiden durch den Tod erlöst.

StadtFreising
Besonderheiten20. Jahrhundert Sozialengagement

22.10.

Contardo (Gunthard)

Contardo (Gunthard) Ferrini wurde 1880 an der Universität Pavia zum Doktor der Rechtswissenschaft promoviert. Dann folgten zwei Studienjahre in Berlin. 1882 wurde er Dozent und dann Professor für römisches Recht an der Universität Pavia. Doch darüber hinaus arbeitete er aufopferungsvoll im Jugend- und Männerapostolat und half, wo immer er konnte. Obwohl er ein großer und anerkannter Wissenschafter war, sah er seine wichtigste Aufgabe im Dienst an den Menschen. Am 17.Oktober 1902 starb er an Typhus..

StadtPadua Berlin
BesonderheitenSozialengagement

22.10.

Cordula (Cordelia, Cora, Corinna, Corazon)

Cordula (Cordelia) von Köln war eine Gefährtin der hl Ursula. Sie hatte sich auf dem Schiff versteckt und wurde erst am folgenden Tag von den Hunnen entdeckt.

StadtKöln
BesonderheitenMärtyrerin

22.10.

Ingbert

Ingbert lebte als Einsiedler in einer Zelle, aus der später die Stadt St.Ingbert im Saarland entstand. + um 650.

StadtSt. Ingbert
BesonderheitenEinsiedler

22.10.

Salome

Salome von Galiläa, Frau des Zebedäus und Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren, war eine treue Jüngerin Christi. Sie stand unter dem Kreuz und war eine der frommen Frauen, die am Ostermorgen das Grab Jesu aufsuchten.

BesonderheitenBiblische Gestalt

22.10.

Ulbert (Olbert, Ulfert)

Ulbert (Olbert, Ulfert), ein Arbeiter zu Osterhout (NL), war eingeschlafen, als zwei Mörder, die verfolgt wurden, ihm einen blutigen Dolch in die Hand drückten. Der einfache Mann, der sich nicht zu wehren wusste, wurde von den Verfolgern als vermeintlicher Mörder getötet.

Besonderheiteneinfache, arme Leute Gewaltopfer