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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Stand: Ehefrau

08.07.

Priscilla und Aquila

Priscilla (auch Prisca genannt) und Aquila waren ein begütertes jüdlich-christliches Ehepaar. Wegen des Ausweisungsediktes gegen die Juden aus Rom (49/50) gingen sie nach Korinth, wo sie den Apostel Paulus kennen lernten, den sie zeitweise auf seinen Missionsreisen begleiteten. Später ließen sie sich in Ephesos nieder, wo sie Paulus unter Einsatz ihres Lebens aus schwerster Gefahr retteten und eigenständig missionierten. Priscilla konnte durch geschickte Vermittlung eine drohende Spaltung der christlichen Gemeinden verhindern. Sie war eine der bemerkenswertesten Frauengestalten des Urchristentums und wird sechsmal in den frühchristlichen Schriften genannt. Als das Ehepaar wieder nach Rom durfte, beherbergten und versorgten die beiden dort eine christliche Gemeinde

StandEhefrau
StadtRom Korinth
BesonderheitenBiblische Gestalt

16.07.

Reinelde (Reinhilde)

Reinelde (Reinhilde), eine junge, wohltätige Frau, lebte sehr zurückgezogen in Saintes in Brabant. Sie wurde eines Tages gemeinsam mit dem Diakon Grimoald und dem Diener Gondulf, als sie in der Kirche beteten, von eingedrungenen Räubern misshandelt und getötet. Eine Legende berichtet, Reinelde sei auf dem Heimweg von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land von Hunnen überfallen worden, was allerdings von der angegebenen Zeit her nicht möglich ist. + 670.

StandEhefrau
BesonderheitenGewaltopfer

03.11.

Ida (Itta)

Ida (Itta) von Toggenburg lebte als Reklusin beim Kloster Fischingen im Schweizer Kanton Thurgau. Sie wurde der Legende nach von ihrem Gemahl wegen angeblicher ehelicher Untreue verstoßen. Als ihre Unschuld erwiesen war, kehrte sie nicht mehr zu ihrem Gatten zurück. + um 1226 (?)

StandEhefrau
BesonderheitenEinsiedlerin

25.11.

Margaretha

Margaretha von Roskilde (Dänemark) wurde von ihrem Gatten unter Vortäuschung eines Selbstmordes erhängt. Erst als an ihrem Grab Wunder geschahen, gestand der Schuldige den Mord. + 25.11.(?) 1176.

StandEhefrau
BesonderheitenGewaltopfer

23.12.

Victoria

Victoria starb als Märtyrin um das Jahr 305 unter Kaiser Diokletian zu Rom. In der Überlieferung heißt es, ihr eigener Ehemann habe sie als Christin angezeigt. Mit einem christlichen Partner verheiratet zu sein, konnte die eigene Karriere nicht nur gefährden, sondern auch vernichten, und das eigene Wohl war für Victorias Ehemann wohl wichtiger. Nach Prozess und Folter wurde die Frau im Amphitheater einem wilden Stier vorgeworfen, der sie zerriss und zertrampelte. Der Kult um die Märtyrin Victoria war schon sehr früh verbreitet. So wird die Heilige bereits auf einem Mosaik aus dem 6.Jhdt in der berühmten Kirche San Apollinare Nuovo in Ravenna dargestellt.

StandEhefrau
BesonderheitenMärtyrerin

25.12.

Anastasia

Anastasia von Sirmium in Illyrien (heute Kroatien), Märtyrin, widmete sich nach dem frühen Tod ihres brutalen Gatten, der ihr die Ehe zur Hölle gemacht hatte, ganz der Fürsorge um die in den Gefängnissen eingekerkerten Christen. Sie erkaufte sich von den Gefängniswärtern Zutritt zu den Eingekerkerten und begleitete die Verurteilten lange Zeit unbeschadet zur Hinrichtungsstätte. Doch schließlich wurde auch Anastasia festgenommen und zum Tode verurteilt. Man setzte sie auf einem lecken Boot im offenen Meer aus. Da sie aber gerettet wurde, übergab man sie dem Feuer. + um 304

StandEhefrau
BesonderheitenMärtyrerin

27.12.

Fabiola

Fabiola war eine reiche Römerin, die mit einem lasterhaften Mann, der sie misshandelte, verheiratet war. Sie ließ sich scheiden und gab ihr gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke aus. + 27.(?) 12. 399.

StandEhefrau
StadtRom
BesonderheitenSozialengagement

31.12.

Melanie (Melania)

Melanie (Melania) stammte aus einer der reichsten und angesehensten römischen Senatorenfamilien. Als Kind hatte sie Angst, sie könnte wegen ihres Reichtums nicht ins Himmelreich eingehen, weil Jesus gesagt hatte: "Eher kommt ein Kamel durch das Nadelöhr (so nannte man ein recht kleines Stadttor in Jerusalem) als ein Reicher in den Himmel!" Mit 13 Jahren wurde Melanie mit einem Vetter verheiratet. Der frühe Tod der Kinder bewog die junge Frau, unterstützt von ihrem Gatten, sich ganz sozialen Aufgaben zuzuwenden. Den von ihrem Vater geerbten, über das ganze Römische Reich verstreuten Riesenbesitz veräußerte sie allmählich, unterstützte damit Notleidende und verschaffte Bedürftigen Unterkünfte. Sie besuchte zur Gefangenschaft Verurteilte in den Kerkern, bei der Zwangsarbeit, ja sogar in den Bergwerken; sie kaufte hunderte (tausende?) Sklaven frei, schenkte 8 000 (!) eigenen Sklaven die Freiheit und richtete im eigenen Haus eine Herberge für ärmere Rompilger ein, so dass das Riesenvermögen zusehends dahinschmolz (zum Ärger ihrer Verwandten, die sich gerne als Erben gesehen hätten und ihre Freigebigkeit unterbinden wollten). In ihren letzten Lebensjahren stand Melanie völlig verarmt da. Sie starb am 31. Dezember 439 in Jerusalem, wo sie zuletzt in einer Bretterhütte gewohnt hatte.

StandEhefrau
BesonderheitenSozialengagement
Datum: 17.01.

17.01.

Antonius der Große

Anton(ius) der Große, Einsiedler, wurde um 250 in Ägypten als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Nach deren Tod - er war gerade 20 Jahre alt - verschenkte er sein Hab und Gut und zog sich als Einsiedler in die Wüste zurück, wo er viele Kämpfe mit "Dämonen" (d.h. Versuchungen) ausfechten musste. Zunächst brach er den Kontakt zur Welt nicht ganz ab - er kam gelegentlich nach Alexandria - doch schließlich blieb er bis an sein Lebensende in der Wüste, wo er im Alter von 105 Jahren starb. Im Laufe der Jahre sammelten sich um den wundertätigen Mann andere Einsiedler, so dass bald eine Mönchskolonie entstand. Damit wurde die bis dahin unbekannte Lebensform der Einsiedlergemeinde begründet. Später ließ der hl Pachomius (siehe 14.5.) die Einsiedelei mit Mauern umgeben, und so entstand das erste Kloster der Christenheit (Tabennísi). Antonius hatte auf seine Zeit und die nachfolgenden Generationen großen Einfluss. Tausende zogen nun nach dem Vorbild des "Mönchsvaters" als Einsiedler in die Wüste. Der heilige Mann starb um 356. - Antonius ist Patron der Korb-macher und Bürstenbinder, der Totengräber, der Metzger, der Schweinehirten, der Haustiere, besonders der Schweine, und gegen Viehseuchen. Zum Patronat der Haustiere kam der Heilige dadurch, dass er oft mit einem Schwein zu Füßen dargestellt wurde. Dieses sollte allerdings nur die Unreinheit, die Sünde, symbolisieren, die er überwunden hatte. - In Tirol wird Antonius von Ägypten zur Unterscheidung von Antonius von Padua "Fackentoni", im Münsterland "Swinetünnes" genannt. Wetterregel: Wenn an Antonius die Luft ist klar, so gibt es gern ein trockenes Jahr." - "Sankt Anton mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, mit Schnee er nicht spart." - "Große Kälte am Antonitag - große Hitze am Laurenzitag (10.8.)."

BesonderheitenEinsiedler

17.01.

Mildwina (Malwina, Malvine)

Mildwina war eine Benediktinernonne von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Güte zu Canterbury. Sie lebte im 7.Jhdt.

17.01.

Rosalind

Rosalind (Rosalina) war die charismatische Priorin des Karthäuserklosters zu Celle-Roubaud in der Provence. Sie war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben. Ihr Leichnam blieb lange Zeit unversehrt. + 17.1.1329.