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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Felix

14.01.

Felix von Nola

Felix von Nola war ein schon in der christlichen Frühzeit besonders verehrter Heiliger. Der Priester musste viel um seines Glaubens willen leiden und entging zweimal nur knapp dem Martyrium. Einmal wurde er aus dem Kerker befreit, ein anderes Mal konnte er rechtzeitig fliehen. Das Grab des um das Jahr 260 in Frieden verstorbenen Bekenners war bereits im 5. Jhdt ein viel besuchter Wallfahrtsort.

BesonderheitenMärtyrer

18.05.

Felix

Felix von Cantalize war ein Kapuzinermönch aus Umbrien (I), der von seinem Orden als „Sammelbruder“ ausgesandt wurde, um für seine Mitbrüder - wie es in den Bettelorden üblich war - die tägliche Nahrung zu erbetteln. Mehr als 40 Jahre lang wanderte er durch die Straßen Roms, wurde oft von der Tür gewiesen, beschimpft und bedroht. Doch Bruder Felix hatte stets nur zwei Worte bereit: „Deo gratias“ („Vergelt ‘s Gott“), so dass er bald überall „Frater Deogratias“ (Bruder Vergelt ‘s Gott!) genannt wurde. Er konnte immer wieder Verzweifelten, Kranken und Sterbenden Zuversicht und inneren Frieden vermitteln, so dass sie ihr Leben in Gottes Hände legten. Im Alter von 72 Jahren starb der freundliche Mönch in seinem Kloster in der Ewigen Stadt, wo er die Herzen vieler Menschen gewonnen hatte, am 18. Mai 1587

BesonderheitenSozialengagement

12.07.

Felix und Nabor

Felix und Nabor waren zwei christliche Soldaten aus Nordafrika. In der grausamen Christenverfolgung unter Diokletian erlitten sie, wahrscheinlich im Jahr 304, zu Lodi, südlich von Mailand, das Martyrium. In Mailand, wohin ihre Reliquien später gebracht wurden, entwickelte sich ein starker Kult um die Märtyrersoldaten. Historisches: In den Märtyrerverzeichnissen begegnen uns erstaunlich oft Soldaten. Diese lernten viele Gegen-den und Kulturen des römischen Imperiums kennen und waren auch oft die Vermittler des aus der Osthälfte des Reiches kommenden Christentums. Für Soldaten, die jeden Tag mit dem Tod in Berührung kommen konnten, war eine Erlöserreligion wie das Christentum, die ein besseres Leben nach dem Tod und Belohnung für gute Taten versprach, besonders anziehend. Für Kaiser Diokletian hingegen waren christliche Soldaten, die nur Verteidigungskriege führen wollten, Angriffskriege aber ablehnten, eine Gefahr. Daher wollte er besonders im römischen Heer das Christentum vollständig ausrotten.

LandAfrika
StadtMailand
BesonderheitenMärtyrer

30.08.

Felix

Felix, ein römischer Christ, wahrscheinlich war er Priester, starb als Märtyrer in der Christenverfolgung Diokletians. Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte soll sich ein Mann aus der Zuschauermenge, der von der Standhaftigkeit des Bekenners beeindruckt war, zum Christentum bekannt und danach ebenfalls das Martyrium erlitten haben. Da man seinen Namen nicht kannte, nannte man ihn Adauctus, d.i. „der Mutige“. ++ um 303. Ihre Reliquien befinden sich in der Apostelkirche in Köln. Lostagsregeln: „Bischof Felix zeiget an, was wir in vierzig Tag für Wetter ha‘n.“ „Wenn Felix nicht glückhaft, der Michael (29.9.) keinen Tischwein schafft.“ „Regen zu St. Felix verdirbt die Nüsse.“

StadtRom
BesonderheitenMärtyrer

11.09.

Felix und Regula

Felix und Regula waren ein christliches Geschwisterpaar, das im Gefolge der Thebaischen Legion nach Helvetien gekommen war. Sie erlitten um 302 zu Zürich den Märtyrertod. Über ihrem Grab entstand später das Zürcher Großmünster. Die Geschwister sind die Patrone von Zürich.

BesonderheitenMärtyrer

20.11.

Felix

Felix von Valois ging in die Geschichte als Mitbegründer des Trinitarierordens ein. Zuerst wollte er als Einsiedler leben. Doch dann lernte er einen jungen Doktor aus Paris kennen, Johannes von Matha (sieh 17. 12.). Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an gut und beschlossen, ihr weiteres Leben einer großen Aufgabe zu widmen. Sie gründeten einen Orden, der sich für die Befreiung von Christen aus der Sklaverei einsetzen sollte, den Trinitarierorden. Diese Vereinigung machte es sich neben dem Einsatz für die als Sklaven in moslemische Länder verschleppten Christen zur Aufgabe, Gefangene und Sträflinge im eigenen Land zu betreuen. Die Arbeit der Trinitariermönche war bald, vor allem in Nordafrika, von Erfolg begleitet und breitete sich rasch auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Der Strafgefangenenseelsorger Felix von Valois starb im Jahr 1212 in Paris in dem Bewusstsein, vielen Unglücklichen geholfen zu haben.

StadtParis
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement
Datum: 17.01.

17.01.

Antonius der Große

Anton(ius) der Große, Einsiedler, wurde um 250 in Ägypten als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Nach deren Tod - er war gerade 20 Jahre alt - verschenkte er sein Hab und Gut und zog sich als Einsiedler in die Wüste zurück, wo er viele Kämpfe mit "Dämonen" (d.h. Versuchungen) ausfechten musste. Zunächst brach er den Kontakt zur Welt nicht ganz ab - er kam gelegentlich nach Alexandria - doch schließlich blieb er bis an sein Lebensende in der Wüste, wo er im Alter von 105 Jahren starb. Im Laufe der Jahre sammelten sich um den wundertätigen Mann andere Einsiedler, so dass bald eine Mönchskolonie entstand. Damit wurde die bis dahin unbekannte Lebensform der Einsiedlergemeinde begründet. Später ließ der hl Pachomius (siehe 14.5.) die Einsiedelei mit Mauern umgeben, und so entstand das erste Kloster der Christenheit (Tabennísi). Antonius hatte auf seine Zeit und die nachfolgenden Generationen großen Einfluss. Tausende zogen nun nach dem Vorbild des "Mönchsvaters" als Einsiedler in die Wüste. Der heilige Mann starb um 356. - Antonius ist Patron der Korb-macher und Bürstenbinder, der Totengräber, der Metzger, der Schweinehirten, der Haustiere, besonders der Schweine, und gegen Viehseuchen. Zum Patronat der Haustiere kam der Heilige dadurch, dass er oft mit einem Schwein zu Füßen dargestellt wurde. Dieses sollte allerdings nur die Unreinheit, die Sünde, symbolisieren, die er überwunden hatte. - In Tirol wird Antonius von Ägypten zur Unterscheidung von Antonius von Padua "Fackentoni", im Münsterland "Swinetünnes" genannt. Wetterregel: Wenn an Antonius die Luft ist klar, so gibt es gern ein trockenes Jahr." - "Sankt Anton mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, mit Schnee er nicht spart." - "Große Kälte am Antonitag - große Hitze am Laurenzitag (10.8.)."

BesonderheitenEinsiedler

17.01.

Mildwina (Malwina, Malvine)

Mildwina war eine Benediktinernonne von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Güte zu Canterbury. Sie lebte im 7.Jhdt.

17.01.

Rosalind

Rosalind (Rosalina) war die charismatische Priorin des Karthäuserklosters zu Celle-Roubaud in der Provence. Sie war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben. Ihr Leichnam blieb lange Zeit unversehrt. + 17.1.1329.