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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Jakob

02.02.

Jakob (Jacques)

Jakob (Jacques) Libermann, 1802 in Zabern im Elsaß geboren, konvertierte vom jüdischen zum katholischen Glauben und wurde Priester. 1841 gründete er die Kongregation "Vom heiligen Herzen Mariens", die sich die in Vergessenheit geratene Missionierung Schwarzafrikas zur Aufgabe machen sollte. Er starb am 2.Februar 1852 in Paris.

BesonderheitenOrdensgründer

03.05.

Jakobus (Jakob, Jacob, Giacomo, Jaime, James, Jacques)

Jakob(us) der Jüngere, Apostel, der Sohn des Alphäus (und der Maria Kleophas?), war ein naher Verwandter (Cousin) Jesu und wurde „Herrenbruder“ genannt. Wegen seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns erhielt er den Beinamen „der Gerechte“. Er blieb als erster Bischof von Jerusalem zurück, nachdem sich die übrigen Apostel in alle Winde zerstreut hatten. Paulus nannte ihn die „Säule“ der Christengemeinde in Palästina. Zu Ostern des Jahres 62 wurde Jakobus vom jüdischen Rat auf Anstiften des Hohenpriesters Annas zum Tod durch Steinigung verurteilt, nach einer anderen Überlieferung soll er von der Zinne des Tempels gestürzt und, als er noch Lebenszeichen von sich gab, mit einer Walkerstange (Keule) erschlagen worden sein. Jakobus der Jüngere ist Patron von Friesland, der Hutmacher, Krämer, Konditoren und Pastetenbäcker, der Gerber und Walker. Wetterregel: „Auf Philipp und Jakobus Regen folgt ein großer Erntesegen.“ „Wie ‘s Wetter am Philipp und Jakobs-Tag (oder: am Kreuzauffindungstag) bis Himmelfahrt es bleiben mag.“ Philipp und Jakob nass, das macht jedem Bauern Spaß.“

StandBischof
StadtJerusalem
BesonderheitenMärtyrer

02.07.

Jakob

Jakob Friedrich Bussereau, ein Priester aus der Pfalz, widmete sein ganzes Leben der Sorge um die vom Leben Benachteiligten. Der Seelsorger im wahrsten Sinn des Wortes nahm sich besonders der Gebrechlichen und körperlich oder (und) geistig Behinderten an und gründete für ihre Unterbringung Heime und Pflegeanstalten. Man nannte ihn den "Apostel der Caritas". + 2.7.1919.

BesonderheitenSozialengagement

25.07.

Jakob (Jakobus, Jacob, Jacques, Jaime, Diégo, James, Giacomo, Jakov, Jakub)

Jakob(us) der Ältere, Apostel, war der Sohn des Zebedäus und der Salome, die unter dem Kreuze Christi stand. Sein Bruder war der Lieblingsjünger Johannes. Man nannte die beiden ihres lebhaften Temperaments wegen die „Donnersöhne“. - Jakobus erlitt als erster Apostel den Märtyrertod. Dies geschah auf Befehl von König Herodes, der sich damit bei den Juden einschmeicheln wollte, zu Ostern des Jahres 44 in Jerusalem. Die Reliquien des Apostels wurden zuerst in das Kloster auf dem Berg Sinai übertragen, gelangten aber im 8.Jhdt, weil man sie vor den Sarazenen retten wollte, nach Spanien. In einer neu erbauten Jakobskirche - sie wurde am 25. Juli 816 eingeweiht - fanden die sterblichen Überreste des Apostels ihre letzte Ruhestätte. Daraus entwickelte sich der berühmte Wallfahrtsort mit der Kathedrale Santiago de Compostela, der bis zur Reformationszeit mehr Wallfahrer aufzuweisen hatte als Jerusalem. Zu dem Ort im Nordwesten Spaniens (Provinz Galicien) wurden zahlreiche Pilgerstraßen angelegt, die von Klöstern, Kirchen, Hospizen und Kapellen gesäumt waren. Der Apostel ist Patron von Spanien, der Pilger, Arbeiter, Apotheker, Drogisten, Wachszieher, Hutmacher, Kettenschmiede und für eine gute Apfelernte. Lostagesregeln: „Sind um Jakobi die Tage warm, gibt es im Winter viel Kälte und Harm.“ - „Ist Jakobus heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.“

StadtSantiago di Compostela Jerusalem
BesonderheitenBiblische Gestalt

11.10.

Jakob

Jakob Griesinger, 1407 im schwäbischen Ulm geboren, war ein talentierter Glasmaler. Durch eine Wallfahrt nach Rom war er nach Italien gekommen und hier geblieben. 1441 trat er in Bologna als Laienbruder in den Dominikanerorden ein. Er nahm seine Arbeit als Glasmaler wieder auf und schuf bald außergewöhnliche Werke. "Jacopo Alemanno", wie ihn die Italiener nannten, starb am 11.Oktober 1491 in Bologna.

StadtRom Bologna
BesonderheitenKünstler

12.10.

Jakob

Jakob Rem, ein Jesuitenpater aus Bregenz (Vorarlberg), gründete 1574 in Dillingen an der Donau (Schwaben) die erste "Marianische Kongregation" in Deutschland. Durch seine aufrichtige, fast kindliche Frömmigkeit war er ein Vorbild für seine Mitmenschen. + 12.10.1618.

28.11.

Jakob

Jakob von der Mark (de Marchia), ein Franziskanermönch, war ein bedeutender Volksprediger und Ordenserneuerer. + 28.11.1476.

Datum: 23.02.

23.02.

Polykarp

Polykarp, wurde vom Apostel Johannes zum Bischof von Smyrna (Izmir/Türkei) eingesetzt. Nach seiner Rückkehr von einer Reise zu Papst Anicet nach Rom (156) forderte der heidnische Pöbel seiner Stadt den Tod des alten Mannes. Der 86-Jährige wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Im Amphitheater sollte er vor einem sensationsgierigen Publikum öffentlich verbrannt werden. Doch die Flammen verletzten den Bischof nicht, und deshalb wurde er erstochen. Die Beschreibung seines Martyriums, die noch in seinem Todesjahr verfasst wurde, ist der älteste Bericht über das Schicksal eines christlichen Märtyrers. + 23.2.156. Polykarp ist Schutzheiliger gegen Ohrenschmerzen und Ohrenkrankheiten.

StandBischof
StadtIzmir (Smyrna)
BesonderheitenMärtyrer

23.02.

Raffaela (Raphaela, Rafaela)

Raffaela Ybarra de Villalonga gründete in der spanischen Stadt Bilbao aus eigenen Mitteln die Kongregation "Asyl der Heiligen Familie" für die Betreuung von Frauen und Mädchen, die Hilfe benötigten. Über die Probleme misshandelter oder verstoßener Ehefrauen wurde damals in der Öffentlichkeit ebenso wenig gesprochen wie über das trostlose Leben alleinstehender mittelloser Frauen und Mädchen. + 23.2.1900.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement 20. Jahrhundert

23.02.

Romana (Romina)

Romana soll die Tochter eines hohen Staatsbeamten gewesen sein. Die christliche römische Jungfrau floh aus dem Elternhaus, um ihre Jungfräulichkeit zu bewahren und einer aufgezwungenen Heirat mit einem von ihr abgelehnten Mann zu entgehen. Viele Jahre verbrachte sie als Einsiedlerin in einer Felsenhöhle bei Todi in Umbrien. + um 335. (Romina).

StadtTodi
BesonderheitenEinsiedlerin

23.02.

Willigis

Willigis war als Sohn einer Handwerkerfamilie - der Vater soll Wagner gewesen sein - zur Welt gekommen. Auf Empfehlung des Bischofs von Meißen wurde der junge Geistliche 970 Erzieher des 15-järigen späteren Kaisers Otto II. Wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten und seiner Vertrauenswürdigkeit wurde Willigis 975 zum Erzbischof von Mainz und zum Erzkanzler des Reiches, und schließlich zum päpstlichen Vikar für Deutschland ernannt. Der Bischof aus dem Handwerkerstand wurde immer mehr zum klugen und uneigennützigen Berater der kaiserlichen Familie. 996 zog er mit dem jungen Kaiser Otto III. (Kaiser Otto II. war bereits 983 gestorben) nach Rom, wo Bruno von Kärnten zum Papst gekrönt wurde (Als Gregor V. war dieser der erste „deutsche Papst“). - Willigis förderte verantwortungsbewusste Kleriker, war ein bedeutender Staatsmann, der stets um ein ausgewogenes Machtverhältnis zwischen Staat und Kirche bemüht war, der die Armut bekämpfte, das Schulwesen ausbaute und sich um die Zucht in den Klöstern sorgte. Seine ganze Kraft hat er dem Kaiserhaus und dem Reich zur Verfügung gestellt. Zu Recht wurde ihm daher der Ehrentitel „Vater des Reiches“ verliehen. + 23.2.1001.

StandBischof
StadtMainz
Besonderheiteneinfache, arme Leute