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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Gregor

02.01.

Gregor

Gregor von Nazianz (Nenisi/Türkei), Kirchenlehrer, lernte während seines Studiums in Athen Basilius den Großen kennen, mit dem er eine das ganze Leben lang andauernde Freundschaft schloss. Wie jener empfing er erst nach der Rückkehr in seine Heimat (um 360) die Taufe und wurde später zum Priester geweiht. Er war der erste große Vertreter eines christlichen Humanismus, geistig ungemein regsam, ein begeisterungsfähiger Prediger, aufgeschlossen für alle Fragen seiner Zeit, ließ sich aber - trotz seines selbstbewussten Auftretens - leicht entmutigen. + 390.

BesonderheitenKirchenlehrer

10.01.

Gregor X., Papst

Gregor X., Papst, führte, um schnellerer Entscheidungen willen, für die Papstwahl das Konklave ein - d.h., die für die Papststwahl versammelten Kardinäle werden von der Außenwelt streng abgeschlossen und dürfen das Gebäude erst nach der erfolgten Wahl wieder verlassen. Um den rücksichtslosen Eroberungszügen des machtgierigen Karl I. von Anjou Einhalt zu gebieten, anerkannte der Papst Rudolf von Habsburg als deutschen König. + 10.1.1276.

11.02.

Gregor

Gregor II., Papst, + 11.2.731, siehe 12.2.! .

12.02.

Gregor

Gregor II., Papst; erteilte dem Engländer Winfried (Bonifatius) den Auftrag, als Glaubensbote nach Deutschland zu gehen. Damit leitete er die Missionierung der Germanen östlich des Rheins ein. + 11.2.731.

StandPapst
StadtRom

25.05.

Gregor

Gregor VII., Papst (1073-1085), hat in der Geschichte unauslöschliche Spuren hinterlassen. Er wurde in der Toskana in einfachen Verhältnissen geboren und auf den Namen Hildebrand getauft. Schon in jungen Jahren wurde er Mönch und lebte einige Zeit im berühmten Reformkloster Cluny. Papst Leo IX. holte ihn 1049 als Berater nach Rom. 1063 wurde Hildebrand vom Volk in Sprechchören als neuer Papst gefordert und als solcher von den Kardinälen bestätigt. Von Anfang an war eine innere Reform der Kirche durch Loslösung von weltlicher Bevormundung sein Ziel. Durch seine Forderung, Bischöfe und Äbte dürften nur von kirchlichen Stellen und nicht vom Kaiser eingesetzt werden, wurde der Investiturstreit ausgelöst, in dessen Verlauf König Heinrich IV. den Papst, dieser den König absetzte. Als Gregor VII. den Gegner mit dem Bann belegte, versuchten die Fürsten daraus Nutzen zu ziehen. So musste Heinrich IV. den Gang nach Canossa (wo sich der Papst gerade aufhielt) antreten, um vom Bann gelöst zu werden. Doch der Streit war dadurch nicht beigelegt. Als Heinrich mit einer starken Armee Rom einnahm und sich von einem Gegenpapst zum Kaiser krönen ließ, rief Gregor den Normannenfürsten Robert Guiskard zu Hilfe. Der Kaiser zog sich daraufhin aus Rom zurück. Als aber die normannischen "Befreier" in Rom plünderten und brandschatzten, musste der Papst mit ihnen ins Exil gehen. Er starb in Salerno am 25.5.1085.

StandPapst
StadtRom
BesonderheitenReformer

25.08.

Gregor

Gregor von Pfalzel, + 25.8. um 777 siehe 26.8.

26.08.

Gregor

Gregor von Pfalzel, Abt zu Utrecht (NL), war als Glaubensbote zu den Friesen gesandt worden. Er starb an einem 25.8. um 777.

StadtUtrecht

03.09.

Gregor

Gregor der Große, die „Idealgestalt eines Papstes“, gehört - gemeinsam mit Ambrosius, Augustinus und Hieronymus - zu den vier lateinischen Kirchenvätern. Er war um das Jahr 540 als Sohn einer angesehenen Familie in Rom zur Welt gekommen. Nach dem Tode des Vaters wandelte er den elterlichen Palast in ein Kloster um, in das er sich, nach einer kurzen Amtszeit als Stadtpräfekt, selber zurückzog. 579 wurde er vom Papst zum Diakon geweiht und als päpstlicher Gesandter an den Kaiserhof in Konstantinopel gesandt. Dann wurde Gregor selbst zum Bischof von Rom gewählt und am 3.September 590 als Papst inthronisiert. Der neue „Vater der Christen“ erwarb sich bald unermessliche Verdienste als Seelsorger. Den Besitz der römischen Kirche, er nannte ihn „Eigentum der Armen“, verwendete er für die Linderung von Not und Elend. Seine soziale Fürsorge und seine Maßnahmen gegen die Ausbeutung der Schwachen wurden richtungweisend für die Päpste der Folgezeit. Unter seinem Pontifikat wurden die Westgoten in Spanien und die Langobarden in Italien, deren christliche Königin Dietlinde (siehe 22.1.) er unterstützte, zum katholischen Glauben geführt. Die wohl folgenreichste Entscheidung aber war die Entsendung des Priors Augustinus, des späteren Erzbischofs von Canterbury (siehe 27.5.), und 40 weiterer Missionare nach Britannien, das in der Folgezeit zur Stütze des Christentums werden sollte. - Papst Gregor der Große ging auch als bedeutender theologischer Schriftsteller in die Geschichte ein. Seine „Moraltheologie“ beeinflusste das gesamte Mittelalter. Der große Oberhirte der Christenheit, der zeit seines Lebens unter einer schweren Magenkrankheit litt, starb am 12.März 604. Beigesetzt wurde er im Petersdom zu Rom. Gregor der Große ist Patron der Gelehrten, der Lehrer, Schüler, Studenten, der Schulen, der Musiker und der Chorsänger. Vor der Kalenderreform von 1969 wurde sein Fest am 12. März gefeiert. Weil dieser Tag immer in die Fastenzeit fällt, wurde es auf den 3. September verlegt

StadtRom

17.11.

Gregor von Tour

Gregor von Tours hinterließ aufschlussreiche Schriften über das christliche Leben im 6.Jhdt. Sein bedeutendstes Werk ist die "Historia Francorum", eine Geschichte der Franken. Gregor wurde 573 zum Bischof von Tours ernannt, das durch den hl Martin ein religiöser Mittelpunkt Galliens geworden war. Er war eine der einflussreichsten Persönlich-keiten seiner Zeit. + 17.11.594.

StandBischof
StadtTours
Datum: 12.12.

12.12.

Dietrich (Dieter, Dirk)

Dietrich (Theoderich), Mönch in der Reformabtei Gorze in Lothringen, wurde um 1082 zum Abt des Klosters in Kremsmünster (Oberösterreich) berufen, in dem er erfolgreich die Hirsauer Reform durchführte. Als Bischof Altmann von Passau (9.8) während des Investiturstreits von Kaiser Heinrich IV. aus seiner Bischofsstadt vertrieben wurde, fand er Zuflucht in Kremsmünster. + an einem 12..12. bald nach 1082

LandEuropa
BesonderheitenReformer

12.12.

Hartmann

Hartmann von Brixen, Propst in Herrenchiemsee, war von Markgraf Leopold III. von Österreich (siehe 15.11.) nach Klosterneuburg berufen worden. Wegen seiner Erfolge als Reformer wurde der Geistliche schließlich zum Bischof von Brixen erhoben. Er erneuerte auch hier überaus erfolgreich - vor allem durch sein eigenes Vorbild - das religiöse Leben. Der Ruf des großen Mannes drang weit über die Grenzen von Tirol und Österreich hinaus. + 23.12.1164.

StandBischof
StadtBrixen
BesonderheitenReformer

12.12.

Johanna (Hanna, Hannah, Jana, Janina, Janine, Joana, Joanna, Gianna, Jenny, Jovanka, Jeannette, Ivana)

Johanna Franziska von Chantal; stand nach 9 Jahren glücklicher Ehe, als ihr Gatte durch einen Jagdunfall ums Leben gekommen war, mit vier kleinen Kindern allein da. Von dem Schicksalsschlag zutiefst erschüttert, widmete sie sich ganz ihren Kindern und Werken der Barmherzigkeit. Nachdem sie im Jahr 1604 Franz von Sales (siehe 24.1.), den charismatischen Bischof von Genf, kennengelernt hatte, entwickelte sich zwischen beiden eine innige geistige Freundschaft. Gemeinsam gründeten sie den Orden "Von der Heimsuchung Mariä", deren Mitglieder heute meist "Salesianerinnen" genannt werden. Er sollte Mädchen und Frauen die Möglichkeit geben, ein gottgefälliges Leben zu führen, ohne strenge Ordensregeln erfüllen zu müssen. Die Schwestern kümmer(te)n sich um Arme und Kranke, die sie in deren Wohnungen und Häusern aufsuch(t)en. Schwere körperliche Leiden machten die letzten Lebensjahre der Johanna von Chantal zu einem Martyrium. Doch sie ertrug alles, ohne zu klagen, mit einer immer gleich bleibenden Sanftmut. Sie hatte ihr Leben in die Hände Gottes gelegt und sah jeden Schmerz als Prüfung an. Nach einem schweren, aber erfüllten Leben starb die Dulderin am 13.Dezember 1641. Franz von Sales hat einmal über Johanna geschrieben: "Ich habe in Madame de Chantal jene vollkommene Frau gefunden, die Salomon in Jerusalem gesucht, aber nicht gefunden hat." Historisches: Die im Mittelalter entstandenen Orden waren meist beschauliche Orden, für die das Gebot "Bete und arbeite" galt. Dazu kamen dann die Bettelorden. Erst in der Zeit der Gegenreformation (16./17. Jhdt) änderte sich das vollkommen. Jetzt wurden zahlreiche Orden ins Leben gerufen, die sich soziale Tätigkeit, vor allem Krankenpflege und Unterricht, zur Aufgabe machten. So entstanden die Orden der Ursulinen, der Barmherzigen Brüder und Schwestern und zahlreiche andere, die mitten unter den Menschen wirkten.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

12.12.

Konrad (Corrado)

Konrad (Corrado) von Offida, geboren 1237, trat bereits mit 15 Jahren in das Franziskaner-Kloster in Ascoli Piceno (Mittelitalien) ein. Er verzichtete auf seinen Besitz, brach sein Studium ab, entsagte Freunden und Familie und zog als Almosensammler durch die Straßen der Stadt. Vom Charisma des jungen Ordensmannes angezogen, strömten Scharen von Menschen zu seinen Predigten. Man nannte Konrad bald den „zweiten Franziskus“. + 12.121306.

12.12.

Vicelin (Witold, Wetzel)

Vicelin war 1126 von Norbert von Xanten zum Priester geweiht worden. Kurz darauf wurde ihm vom Erzbischof von Bremen der Auftrag erteilt, bei den Wenden in Ostholstein zu missionieren. + 12.12.1154..