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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Schweiz

21.01.

Meinrad,

Meinrad, der im Kloster auf der Reichenau im Bodensee erzogen worden war, lebte als Einsiedler am Zürchersee in der Schweiz. Später ließ er sich in der Bergeinsamkeit (Finsterwald) nieder, wo er am 21. Januar 861 von Räubern, die er vorher noch freundlich bewirtet hatte, grundlos ermordet wurde

BesonderheitenEinsiedler Gewaltopfer

23.01.

Hartmut

Hartmut, Mönch, ab 872 Abt zu St.Gallen, übte eine rege Bautätigkeit aus und war auch ein begabter Dichter. 883 dankte der bescheidene Mann als Abt ab und führte als Rekluse ein Leben der Zurückgezogenheit und Abtötung. Er starb an einem 23.Januar nach dem Jahr 905.

StadtSt. Gallen
BesonderheitenEinsiedler

25.01.

Eberhard

Eberhard, Graf von Nellenburg war von einer Wallfahrt nach Santiago de Compostela (Spanien) so beeindruckt, dass er als Laienmönch in das von ihm selbst gegründete Kloster Allerheiligen bei Schaffhausen (CH) eintrat. + 25.1.1079. (Als Bistumsheiliger von Basel am 24.1.Gedenktag)

19.02.

Bonifaz

Bonifaz, Bischof von Lausanne, wurde, als er 1245 die auf dem Konzil von Lyon ausgesprochene Exkommunikation Kaiser Friedrichs II. in seiner Diözese bekanntgab, vertrieben. Er starb im Kloster Mariä Kammern in der Nähe von Brüssel im Exil am 19.2.1265.

StandBischof
StadtLausanne Brüssel

21.02.

German (Germain)

German, war Abt des Klosters Granfelden (Grandval) im Münstertal in der Schweiz. Als er für die durch Kriegswirren ständig bedrohte Bevölkerung eintrat, wurde er von einem Fürsten gemeinsam mit dem Mönch Randoald in eine Falle gelockt und durch Soldaten getötet. + 21.2.675..

25.02.

Adelhelm

Adelhelm war der erste Abt des Klosters Engelberg im Kanton Obwalden. + 25.2.1131..

29.03.

Ragnar (Ragnachar)

Ragnar (Ragnachar) war der erste Bischof von Basel. Er starb zwischen 621 und 639

StandBischof
StadtBasel

17.04.

Rudolf

Rudolf von Bern, ein kleiner Junge, war angeblich von einem reichen Juden in einen Keller gelockt und grausam ermordet worden. Der nie wirklich geklärte, mysteriöse Tod des Knaben, den man mit vielen Wunden bedeckt im Keller des Juden aufgefunden hatte, führte in Bern zu einer Judenverfolgung und Judenvertreibung - wegen "Mitwissenschaft". + 17.4.1294. - Die Verehrung des kleinen Buben ist heute gestrichen. Historischer Exkurs (Im Laufe des späten Mittelalters erlebten Gesellschaft und Kirche einen ungeheuren moralischen Verfall. Ein großer Teil des hohen Klerus war völlig verweltlicht und hatte keinen wirklichen Bezug zur Religion. Die niedrige Geistlichkeit war zumeist ungebildet und abergläubisch - Der Aberglaube ersetzte weitgehend die Religion. Im Hohen Mittelalter waren Judentum und Islam in der Kunst nur als die "verblendeten Schwestern" mit verbundenen Augen dargestellt worden. - Jetzt änderte sich das unter dem Eindruck des gehässigen Feindbild-Zeitgeistes vollkommen. - Auch die Hexenprozesse waren ein Produkt des Spätmittelalters. Da man Katastrophen nicht erklären konn-te, ersetzte der Aberglaube die Wissenschaft. Die Juden wurden als Brunnenvergifter (Pest) und Hostienschänder beschuldigt und verdächtigt, "Ritualmörder" kleiner Christenkinder zu sein. Einzelne Geistliche - wie Nikolaus Cusanus, Bischof von Brixen (siehe 11.8.) - versuchten eine Kirchenreform in Gang zu setzen, doch sie scheiterten am kirchlichen und weltlichen Widerstand, andere Reformer wurden als "Ketzer" geächtet oder verbrannt)

StadtBern

30.04.

Silvius (Silvio)

Silvius (Silvio) lebte in der ersten Hälfte des 5.Jhdts und war Bischof von Martinach im Kanton Wallis (CH). Er war der Verfasser eines ersten Heiligenkalenders.

StandBischof
StadtMartigny

07.05.

Notker (Gernot)

Notker Balbulus, d.h."der Stammler", Mönch zu St.Gallen, war ein bedeutender Gelehrter, Schriftsteller und Musiker. Weil er stotterte und deswegen oft verlacht wurde, legte er seine Gedanken schriftlich nieder und drückte seine Gefühle durch Musik aus. + 6.4.912. .

BesonderheitenKünstler

09.05.

Beat (Beatus)

Beat (Beatus) vom Thuner See, der erste christliche Glaubensbote in der Schweiz, soll vom Apostel Petrus geweiht und ausgesandt worden sein, um die heidnischen Helveter zu bekehren. Er soll um 112 gestorben sein.. - Einer anderen (glaubhafteren) Überlieferung zufolge stammte Beat aus Britannien und kam erst um 770 in die Schweiz. Nachdem er in ganz Helvetien die christliche Frohbotschaft verkündet hatte, zog er sich als Einsiedler in eine Höhle am Thuner See zurück. Die Legende erzählt, in der Beat-Höhle oberhalb des heutigen Ortes Beatenberg habe ein gefährlicher Drache gehaust, der die Bevölkerung drangsalierte. Der Heilige habe das Untier im Kampf besiegt und dessen Höhle zu seiner eigenen Behausung gemacht. Beat ist Patron der Innerschweiz und gegen Krebserkrankungen.

14.05.

Ismar (Iso)

IIsmar (Iso), nach 830 im Thurgau in der Schweiz geboren, war ein bedeutender und angesehener Lehrer an der Klosterschule in St. Gallen und der Erzieher von Notker dem Stammler (siehe 7. Mai). Der fromme Gelehrte war ein musikalisches Genie und hatte (für die damalige Zeit) hervorragende Kenntnisse über Medizin und Geschichte. + 14.5.871, erst 42 Jahre alt.

BesonderheitenKünstler

18.05.

Burkhard (Birk)

Burkhard (Birk), Sohn einfacher Bauern, führte als Pfarrer von Beinwil im Aargau (CH) ein heiligmäßiges Leben. Sein Grab wurde (wird) von vielen Wallfahrern aufgesucht. + 18.5.1192..

28.05.

Margaret (Margaretha, Margarete)

Margaret (Margaretha) Pole war zur Erzieherin von Maria (der Katholischen), der ältesten Tochter König Heinrichs VIII. von England, bestellt worden. Nachdem ihr Sohn, Erzbischof Reginald, gegen die Kirchenpolitik des Königs Stellung bezogen hatte, wurde auch die Mutter verhaftet und am 28. Mai 1541, ohne den geringsten Beweis einer Schuld, hingerichtet.

BesonderheitenGewaltopfer

28.05.

Viktor

Viktor von Tomils (Graubünden), ein mutiger Priester, wurde auf Geheiß eines mächtigen Adeligen, dessen Lebenswandel er öffentlich angeprangert hatte, ermordet. + um 887.

BesonderheitenGewaltopfer

14.06.

Meinrad

Meinrad Gebhard Eugster war ein einfacher Schneidergeselle. Er ertrug die ihm aufer-legten Krankheiten und Schmerzen mit heroischer Geduld und Gottergebenheit. + 14.6.1925 im Kloster Einsiedeln (CH).

Besonderheiteneinfache, arme Leute

29.06.

Notker (Gernot)

Notker (Notger) Labeo stammte aus dem (heutigen) Schweizer Kanton Thurgau, kam als Knabe in die Klosterschule von St. Gallen, wurde dort Benediktinermönch und zuletzt Leiter der Klosterschule. Er war ein überragender Gelehrter, bewandert in allen Wissenschaften seiner Zeit, in Theologie, Philosophie, Dichtkunst, Musik, Mathematik und Astronomie. Sein größtes Verdienst war es, dass er Teile der Heiligen Schrift sowie mehrere Werke lateinischer und griechischer Klassiker ins Althochdeutsche übersetzte. „Er machte als erster die barbarische Sprache schmackhaft“ und gilt als Schöpfer der althochdeutschen wissenschaftlichen Prosa. Er starb am 29. Juni 1022 n seinem Kloster in St. Gallen

24.07.

Ursicin

Ursicin lebte als Einsiedler gegen Ende des 6. Jhdts im Berner Jura. An seinem Grab ent-stand später das Chorherrenstift Sankt Ursitz.

BesonderheitenEinsiedler

14.08.

Eberhard

Eberhard war Mitbegründer und erster Abt des Klosters Einsiedeln in der Schweiz. + 14.8.958.

18.08.

Claudia

Claudia war die erste Äbtissin des Klarissenklosters zu Genf. Sie starb Ende des 15. Jhdts.

19.08.

Reinlinde (Reglinde)

Reinlinde (Reglinde) von Zürich war eine große Wohltäterin. Sie förderte durch ihre Unterstützung Kirchen und Klöster. + nach 958.

BesonderheitenSozialengagement

13.09.

Amat (Amatus, Aimé)

Amatus (Aimé), Bischof von Sitten (Wallis/Schweiz), der Mitbegründer des Doppelklosters Remiremont (Reimersberg) in den Vogesen, starb in der Verbannung an einem 13. September um 690. - Eine Legende erzählt, der Bischof habe sein Geld in einen Fluss geworfen, weil er fürchtete, er könnte habsüchtig werden.

StandBischof
StadtSitten (Sion)

25.09.

Klaus (Nikolaus)

Klaus (Nikolaus) von der Flüe einer der letzten großen Mystiker des Mittelalters, ist zugleich einer der seltsamsten Heiligen. Sein Handeln ist nur schwer zu verstehen. Das mag wohl auch der Grund dafür gewesen sein, dass "Bruder Klaus", der von seinen Zeitgenossen wie ein Heiliger verehrt wurde, erst 1947 offiziell heilig gesprochen wurde. Nikolaus kam im Jahr 1417 auf dem Flüeli bei Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden zur Welt und heiratete 1444 Dorothee Wyss, die ihm im Laufe der Jahre 10 Kinder schenkte. Er war ein freier Bauer, Ratsherr und Ortsrichter und zählte zu den angesehensten Persönlichkeiten der Gegend. Daher war es für alle überraschend, als der 50-jährige plötzlich nach 23 Jahren glücklicher Ehe Frau und Kinder verließ und beschloss, fortan als Einsiedler zu leben, weil er nur ein weltabgewandtes Leben als Erfüllung ansah. In der Ranft-Schlucht hoch im Gebirge, baute sich der Weltflüchtling eine Zelle, und hier lebte "Bruder Klaus" 19 Jahre lang. Er nahm keine Nahrung zu sich und ernährte sich nur von der Eucharistie, die er an den Sonntagen im Bergkirchlein von Sachseln empfing. Eine vom Erzbischof angeordnete Untersuchung bestätigte diese Tatsache. Immer häufiger wurde der Eremit als Ratgeber für die Großen und Mächtigen aufgesucht, die oft von weither angereist kamen, aber ebenso stand er den Bergbauern der Umgebung mit Rat und Tat zur Seite. Hauptsächlich durch seinen Einfluss und sein großes Ansehen konnte auf der "Tagsatzung von Stanz" 1481 die Einheit der Schweizer Eidgenossenschaft gerettet werden. Am 21. März 1487 starb der hochgeachtete Einsiedler, 70 Jahre alt, in seiner Klause. Bis heute wird er als Patron der Schweiz, insbesondere der Schweizer Urkantone (Schwyz, Uri, Unterwalden, verehrt.

StandEhemann
BesonderheitenEinsiedler

28.09.

Adalrich (Adelrich, Alarich)

Adelrich (Alarich) lebte im 10. Jhdt als Einsiedler nahe Einsiedeln in der Schweiz. + 973.

BesonderheitenEinsiedler

03.10.

Adelgott (Adalgott)

Adalgott (Adelgott), ein Schüler Bernhards von Clairvaux, wurde 1151 zum Bischof von Chur geweiht. + 3.10.1160

StandBischof
StadtChur

03.11.

Ida (Itta)

Ida (Itta) von Toggenburg lebte als Reklusin beim Kloster Fischingen im Schweizer Kanton Thurgau. Sie wurde der Legende nach von ihrem Gemahl wegen angeblicher ehelicher Untreue verstoßen. Als ihre Unschuld erwiesen war, kehrte sie nicht mehr zu ihrem Gatten zurück. + um 1226 (?)

StandEhefrau
BesonderheitenEinsiedlerin

06.11.

Protasius

Protasius war im 7.Jhdt Bischof von Lausanne in der Schweiz.

StandBischof
StadtLausanne

13.11.

Himerius (Immer, Imier)

Himerius (Immer, Imier) wirkte als Glaubensbote im 7. Jhdt im Berner Jura. Das Tal, wo er gelebt hatte, wurde nach ihm St.-Immer-Tal benannt. An seinem Grab entstand das Kloster Moutier-Grandval, das während der Reformationszeit unterging.

16.11.

Othmar (Otmar)

Othmar war Alemanne und um 690 (in der Schweiz?) geboren worden. Er übernahm die Führung jener Mönche, die sich um das Grab des hl Gallus gesammelt hatten, baute die Einsiedelei zum Kloster St.Gallen aus und ließ das erste Aussätzigenheim in der Schweiz errichten. Als er die Rechte seines Klosters verteidigte, wurde er von weltlichen Gegnern gefangen genommen, falscher Tatsachen beschuldigt und verbannt. Er starb am 16.November 759 gedemütigt und vereinsamt auf der Rheininsel Werd bei Stein. Seine sterblichen Überreste wurden 867, nachdem man sie noch völlig unverwest aufgefunden hatte, in der St.Othmar-Kirche in St. Gallen beigesetzt. + 16.11.759. St. Othmar ist Patron des Bistums St. Gallen, für kranke Kinder, für Schwangere und für Menschen, die unter Verleumdungen zu leiden haben.

02.12.

Lucius (Lutz)

Lucius von Chur, Glaubensbote in Graubünden, gehört in der Schweiz zu den bekanntesten Heiligengestalten. Er stammte aus dem Prättigau und lebte im 5./6.Jhdt. Das Bündner Land in der ehemaligen Provinz Rätien war zu dieser Zeit vom Christentum noch unberührt, und so war Lucius hier der erste Missionar und wahrscheinlich auch schon der erste Bischof von Chur. Nach legendenhaften Berichten wurde er von Heiden gesteinigt. Seine sterblichen Überreste wurden im 8. Jhdt in die zu seinen Ehren erbauter Kirche St. Luzius in Chur übertragen. Lucius ist Patron von Stadt und Diözese Chur sowie einer der Landespatrone des Fürstentums Liechtenstein.

StandBischof
StadtChur

31.12.

Maro

Maro, Bischof von Avenches, + 31.12.594, siehe 4.1.!

Datum: 12.12.

12.12.

Dietrich (Dieter, Dirk)

Dietrich (Theoderich), Mönch in der Reformabtei Gorze in Lothringen, wurde um 1082 zum Abt des Klosters in Kremsmünster (Oberösterreich) berufen, in dem er erfolgreich die Hirsauer Reform durchführte. Als Bischof Altmann von Passau (9.8) während des Investiturstreits von Kaiser Heinrich IV. aus seiner Bischofsstadt vertrieben wurde, fand er Zuflucht in Kremsmünster. + an einem 12..12. bald nach 1082

LandEuropa
BesonderheitenReformer

12.12.

Hartmann

Hartmann von Brixen, Propst in Herrenchiemsee, war von Markgraf Leopold III. von Österreich (siehe 15.11.) nach Klosterneuburg berufen worden. Wegen seiner Erfolge als Reformer wurde der Geistliche schließlich zum Bischof von Brixen erhoben. Er erneuerte auch hier überaus erfolgreich - vor allem durch sein eigenes Vorbild - das religiöse Leben. Der Ruf des großen Mannes drang weit über die Grenzen von Tirol und Österreich hinaus. + 23.12.1164.

StandBischof
StadtBrixen
BesonderheitenReformer

12.12.

Johanna (Hanna, Hannah, Jana, Janina, Janine, Joana, Joanna, Gianna, Jenny, Jovanka, Jeannette, Ivana)

Johanna Franziska von Chantal; stand nach 9 Jahren glücklicher Ehe, als ihr Gatte durch einen Jagdunfall ums Leben gekommen war, mit vier kleinen Kindern allein da. Von dem Schicksalsschlag zutiefst erschüttert, widmete sie sich ganz ihren Kindern und Werken der Barmherzigkeit. Nachdem sie im Jahr 1604 Franz von Sales (siehe 24.1.), den charismatischen Bischof von Genf, kennengelernt hatte, entwickelte sich zwischen beiden eine innige geistige Freundschaft. Gemeinsam gründeten sie den Orden "Von der Heimsuchung Mariä", deren Mitglieder heute meist "Salesianerinnen" genannt werden. Er sollte Mädchen und Frauen die Möglichkeit geben, ein gottgefälliges Leben zu führen, ohne strenge Ordensregeln erfüllen zu müssen. Die Schwestern kümmer(te)n sich um Arme und Kranke, die sie in deren Wohnungen und Häusern aufsuch(t)en. Schwere körperliche Leiden machten die letzten Lebensjahre der Johanna von Chantal zu einem Martyrium. Doch sie ertrug alles, ohne zu klagen, mit einer immer gleich bleibenden Sanftmut. Sie hatte ihr Leben in die Hände Gottes gelegt und sah jeden Schmerz als Prüfung an. Nach einem schweren, aber erfüllten Leben starb die Dulderin am 13.Dezember 1641. Franz von Sales hat einmal über Johanna geschrieben: "Ich habe in Madame de Chantal jene vollkommene Frau gefunden, die Salomon in Jerusalem gesucht, aber nicht gefunden hat." Historisches: Die im Mittelalter entstandenen Orden waren meist beschauliche Orden, für die das Gebot "Bete und arbeite" galt. Dazu kamen dann die Bettelorden. Erst in der Zeit der Gegenreformation (16./17. Jhdt) änderte sich das vollkommen. Jetzt wurden zahlreiche Orden ins Leben gerufen, die sich soziale Tätigkeit, vor allem Krankenpflege und Unterricht, zur Aufgabe machten. So entstanden die Orden der Ursulinen, der Barmherzigen Brüder und Schwestern und zahlreiche andere, die mitten unter den Menschen wirkten.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

12.12.

Konrad (Corrado)

Konrad (Corrado) von Offida, geboren 1237, trat bereits mit 15 Jahren in das Franziskaner-Kloster in Ascoli Piceno (Mittelitalien) ein. Er verzichtete auf seinen Besitz, brach sein Studium ab, entsagte Freunden und Familie und zog als Almosensammler durch die Straßen der Stadt. Vom Charisma des jungen Ordensmannes angezogen, strömten Scharen von Menschen zu seinen Predigten. Man nannte Konrad bald den „zweiten Franziskus“. + 12.121306.

12.12.

Vicelin (Witold, Wetzel)

Vicelin war 1126 von Norbert von Xanten zum Priester geweiht worden. Kurz darauf wurde ihm vom Erzbischof von Bremen der Auftrag erteilt, bei den Wenden in Ostholstein zu missionieren. + 12.12.1154..