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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Spanien

21.01.

Ines

Ines de Beniganim (Ordensname: Sr.Josepha Maria von der hl Agnes) wurde 1625 als Tochter frommer Bauersleute in der Nähe von Valencia geboren. Als Laienschwester trat sie in das Kloster zu Beniganim ein. Sie war durch eine "Tiefe des Charakters" ausgezeichnet, besaß die Gabe der Prophetie und konnte Kranken erstaunliche Kraft und Zuversicht ver-leihen, was oft zu unerwarteten Heilungen führte. + 21.1.1696.

Besonderheiteneinfache, arme Leute

22.01.

Vinzenz

Vinzenz von Saragossa, war Archidiakon (Prediger) des Bischofs der Stadt. In den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian wurden beide in den Kerker geworfen. Der schon alte und gebrechliche Bischof wurde in die Verbannung geschickt, der junge Glaubensverkünder aber, obwohl er eine glänzende Verteidigungsrede gehalten hatte, den schlimmsten Martern ausgesetzt. Er wurde gegeißelt, in einen Haufen mit Glasscherben geworfen, in seine Wunden wurde Salz gestreut. Zuletzt erlag er seinen Verletzungen. Vincentius gilt als Erzmärtyrer, d.h. als erster Märtyrer Spaniens. Sein Name ist schon in den ältesten Martyrologien zu finden. + 22.1.304. Wetterregeln: "Vinzenz Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein." "Am Tag von Sankt Vinzent hat der Winter noch lang kein End'. "Watet Sankt Vinzenz im Schnee, dann gibt es viel Heu und viel Klee."

StadtSaragossa
BesonderheitenMärtyrer

13.03.

Leander

Leander, geboren in Cartagena, Sohn einer christlichen römischen Familie, konnte als Glaubensbote bei den in seine Heimat Spanien eingewanderten Westgoten viele Menschen für seine Religion gewinnen. 584 wurde er zum Erzbischof von Sevilla erhoben. Auf der Synode von Toledo (589) gelang es ihm, den Westgotenkönig Rekkared I., gemeinsam mit dem Adel und dem arianischen Klerus, zum Übertritt zur katholischen Kirche zu bewegen. + 13.3.600. Leander ist Schutzheiliger gegen Rheuma

13.03.

Rodrigo (Roderick)

Rodrigo (Roderick) war ein katholischer Priester im arabisch besetzten Spanien. Verleum-der behaupteten, er habe den Namen Mohammeds geschmäht. Am 13.3.(?) 857 starb er gemeinsam mit dem aus Portugal stammenden Salomon als Märtyrer zu Córdoba.

BesonderheitenMärtyrer

15.03.

Lucrezia (Lukretia)

Lucrezia (Lukretia) starb als Märtyrin der arabischen Christenverfolgungen in Spanien im Jahre 859 zu Córdoba

BesonderheitenMärtyrerin

03.04.

Dorothea (Dorotea)

Dorothea (Dorotea) Copitea lebte in Barcelona und war eine vorbildliche Mutter und Gattin, die sich für ihre Familie aufopferte. + 3.41891. ehemals: Christian von Galatien: Bauernregel: „Sankt Christian fängt zu säen an.“ „Wer an Christian säet Lein’, bringt schönen Flachs in seinen Schrein.“

StadtBarcelona

04.04.

Isidor

Isidor von Sevilla, "Lehrmeister Spaniens", der letzte abendländische Kirchenvater, war einer der gebildetsten Männer seiner Zeit. Seine Schriften waren von großer kirchenpoliti-scher Bedeutung für die folgenden Jahrhunderte. Der Erzbischof verfasste aber nicht nur theologische Schriften, aus seiner Feder stammen auch zahlreiche wissenschaftliche Werke, u.a. eine Art Enzyklopädie und eine Geschichte der Westgoten. In den 35 Jahren seiner Amtszeit sorgte Isidor unermüdlich für das Wohl der spanischen Kirche. Er ließ Schulen und Bibliotheken errichten, bemühte sich um eine bessere Ausbildung der Geistlichen - dafür gab es damals noch keine festen Richtlinien - und berief mehrere Synoden ein. Die langsame Versöhnung der ibero-romanischen Bevölkerung mit den westgotischen Eroberern in der gemeinsamen katholischen Religion war zu einem großen Teil sein Verdienst. Der National-heilige Spaniens starb am 4. April 633.

StandBischof
StadtSevilla
BesonderheitenKirchenlehrer

05.04.

Vinzenz (Vincent)

Vinzenz Ferrer, ein Dominikanerpriester von größter Opferbereitschaft, Lehrer an der Domschule von Valencia, war einer der gewaltigsten Bußprediger des späten Mittelalters und hatte großen Einfluss auf seine Zeit. Wegen seines anziehenden Äußeren war er oft Versuchungen ausgesetzt. + 5.4.1419. Er ist Patron der Dachdecker und der Ziegelmacher Lostag: "Bringt Sankt Vinzenz Sonnenschein, so gibt es vielen und guten Wein." "Wenn Sankt Vinzent tritt in die Hall', so bringt er uns die Nachtigall."

09.04.

Casilda

Casilda, eine Tochter des Emirs von Toledo (Spanien), sie lebte im 11. Jhdt, kümmerte sich heimlich um christliche Gefangene und wurde nach einer wunderbaren Heilung selber Christin. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie als Einsiedlerin. Über ihrem Grab entstand die Kirche Santa Casilda (nördlich von Burgos in Kastilien), die zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde

StandAdel
StadtToledo
BesonderheitenEinsiedlerin

13.04.

Hermenegild; Hermenegilda (Gilda, Gildis)

Hermenegild, der junge König der Westgoten in Spanien, Sohn des arianischen Königs Leowigild, vermählte sich 579 mit der katholischen Frankenprinzessin Ingunde. Die Stiefmutter Sinta (Goesintha) forderte, dass die junge Königin zum arianischen Glauben übertrete. Doch Ingunde hielt an ihrem Glauben fest, ja es gelang ihr im Laufe der Zeit sogar, den Gemahl für den katholischen Glauben zu gewinnen. Als der alte König vom Gesinnungs-wandel seines Sohnes erfuhr, drohte er ihm mit dem Verlust des Erbes. Doch Hermenegild ließ sich nicht einschüchtern. Die väterliche Wut wäre wahrscheinlich verraucht, hätte die Stiefmutter es nicht verstanden, durch dauernde Intrigen Vater und Sohn völlig zu entzweien. Der Kronprinz wurde gefangen genommen und, da ihn nichts von seiner Entscheidung abbringen konnte, am 13. April 585 öffentlich enthauptet. Prinzessin Ingunde konnte vor der Hinrichtung ihres Gemahls noch rechtzeitig mit den Kindern fliehen. (Gilda) Historischer Exkurs Im Laufe der germanischen Völkerwanderung waren die Westgoten 418/419 über die Pyrenäen nach Spanien vorgedrungen. 475 musste Rom die Selbstständigkeit des Reiches der Westgoten auf ehemaligem Reichsgebiet anerkennen. West- und Ostgoten, Vandalen und andere ostgermanische Völker waren zwar bereits Christen, gehörten aber dem arianischen Bekenntnis an , was einer Vermischung der Eroberer mit der katholischen romanischen Bevölkerung im Wege stand. Nur die westgermanischen Franken nahmen das katholische Christentum an

10.05.

Isidor

Isidor von Madrid war das Kind armer Landarbeiter und musste sich schon in jungen Jahren als Knecht bei einem reichen Grundbesitzer seinen Lebensunterhalt verdienen. Es war zu einem Gutteil das Verdienst des tüchtigen jungen Bauersmannes, dass mit der Zeit das heruntergewirtschaftete Gut wieder ertragreich wurde. Dies veranlasste den Besitzer, Isidor zum Aufseher über alle Dienstboten zu bestellen. Von da an wurde der fleißige junge Mann aber vom Neid der anderen Knechte verfolgt und beim Grundherrn verleumdet. Die Neider behaupteten, der fromme Verwalter vernachlässige seine Pflichten, weil er jeden Morgen in die Kirche gehe und immer wieder viel Zeit mit Beten verschwende. Doch der misstrauisch gewordene Gutsherr konnte sich zuletzt selbst davon überzeugen, dass Isidor seine Arbeiten gewissenhafter ausführte als auch nur irgend einer der Verleumder. Obwohl Isidor selbst nicht viel besaß, war er gemeinsam mit seiner Gemahlin Toribia immer für Hilfe Suchende da, ob sie nun materiellen oder geistigen Beistand benötigten. Geistige Bildung hatte der Landmann nie genossen, dafür aber besaß er um so mehr Herzensbildung. Der fromme und fleißige Bauersmann starb im Mai 1130, von allen geschätzt und respektiert. Er wurde zum Patron von Spanien, der Landwirte und Landarbeiter und zum Schutzheiligen für das Gedeihen der Feldfrüchte, gegen Dürre und für eine gute Ernte auserkoren.

StadtMadrid
Besonderheiteneinfache, arme Leute

17.05.

Pascal (Pascalis, Paschalis, Pascale, Pasquale)

Pascal (Paschalis) Baylon war als Sohn armer Leute 1540 in Aragon (Spanien) zur Welt gekommen. Schon als Kind musste er sich als Schafhirte sein Brot verdienen. Wegen seiner außergewöhnlichen Frömmigkeit und seines liebevollen Charakters war der Junge bald als der „heilige Hirte“ bekannt. Eine Schule konnte er nie besuchen, aber er brachte sich selbst ein bisschen Lesen und Schreiben bei. Mit 17 Jahren hörte er vom Franziskaner-Orden, dem er nun unbedingt beitreten wollte. 1564 fand er dann auch im Franziskaner-Kloster Monforte als Laienbruder Aufnahme. Der selbstlose, immer bescheidene Mönch war bald überall wegen seiner Freundlichkeit und seiner Liebe zu den Mitmenschen bekannt und geschätzt. Im Kloster Villarreal in der Nähe von Valencia starb der „Volksheilige“ am 17. Mai 1592. An seinem Grab in der Klosterkirche ereigneten sich in der Folgezeit viele Wunder. Seine sterblichen Überreste wurden im Spanischen Bürgerkrieg von Revolutionären verbrannt. Pascal Baylon ist Patron der eucharistischen Bruderschaften, der Hirten und Köche sowie Schutzheiliger der Kongresse

StadtValencia Aragon
Besonderheiteneinfache, arme Leute

30.05.

Ferdinand (Fernando, Fernand, Fernão, Fernandez, Ferrante, Nándor)

Ferdinand (Fernando), ein spanischer Herrscher, der 1230 die Königreiche Kastilien und León vereinigte, war mit der Stauferprinzessin Beatrix verheiratet. Sein ganzes Leben lang kämpfte der König gegen das Vordringen des Islam. Er eroberte von den Arabern die König-reiche Córdoba und Sevilla zurück. Aber Ferdinand war nicht nur ein Kämpfer für das Christentum, er zeigte auch als Feldherr eine wahrhaft christliche Gesinnung. Seine Soldaten hatten die strikte Anweisung, sich gegenüber den Besiegten jeglicher Grausamkeit zu enthalten, was damals - nicht nur von den Soldaten - als ganz und gar unangebracht angesehen wurde und viel Widerspruch hervorrief. Der König ließ die Domschule in Salamanca in eine allgemeine Lehranstalt, d.h in eine Universität umwandeln, legte den Grundstein für die Kathedrale von Burgos und gab ein Zivilgesetzbuch heraus, das Rechtsunsicherheiten beseitigen und der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen sollte. Am 30. Mai 1252 starb König Ferdinand zu Sevilla, wo er in der Kathedrale seine letzte Ruhestätte fand. Er ist Patron der Gefangenen und der Armen. Wetterregel: „Der Ferdinand, der schlimme Mann, manchmal noch Fröste bringen kann.“

13.06.

Benilda (Benilde, Bernhild, Bernhilde)

Benilda starb im Jahre 853 zu Córdoba als Märtyrin im Spanien der Araberherrschaft.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

20.06.

Florentina (Florence, Florencia)

Florentina (Florencia), Schwester von Leander und Isidor von Sevilla, war eine Ordensfrau von hoher Bildung und großem Wissen. + nach 600 zu Sevilla. - (Florence, Fiorina, Fiona)

23.07.

Marcia (Marciana)

Marcia(na) Valtiera Tordesillas und Gefährtinnen waren Ordensfrauen in Guadalajara. Im Spanischen Bürgerkrieg wurden sie am 23. Juli 1936 von kommunistischen Milizen als "Volksfeinde" hingerichtet.

Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer

27.07.

Natalia (Natalie, Natascha) und Liliosa

Natalia (Natalie) und Liliosa erlitten während der Araberherrschaft in Spanien zu Córdoba den Martertod, weil sie sich öffentlich zum Christentum bekannten. + 27.7.852

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

31.07.

Ignatius (Ignaz, Inigo)

Ignatius (Inigo) von Loyola war ein junger adeliger Offizier aus dem spanischen Baskenland, eitel und hungrig nach Ruhm. Er genoss das lockere Soldatenleben in vollen Zügen. Bei der Verteidigung der Stadt Pamplona wurde er schwer verwundet und war monatelang ans Bett gefesselt. Da er nun viel Zeit zum Lesen hatte, gelangte auch ein Buch über das Leben Jesu in seine Hände. Plötzlich kam dem jungen Krieger zu Bewusstsein, dass sein Leben bisher leer und ohne Sinn gewesen war. - Nach der Genesung setzte er sich noch einmal auf die Schulbank, um Latein, die (damalige) Sprache der Schulen und der Wissenschaft, zu lernen. Dann ging er zum Studium nach Paris. Hier schloss er sich mit sechs Gleichgesinnten zu einer Gemeinschaft zusammen. Sie legten 1534 das Gelübde der lebenslangen Armut und Keuschheit ab. Ihre Vorsätze nahmen die Männer so ernst, dass sie 1540 nach Rom pilgerten, wo sie der Papst freundlich aufnahm und ihre kleine Gemeinschaft bestätigte. Das war der Beginn der Societas Jesu (SJ), der "Gesellschaft Jesu". Die Erziehung der Jugend, die Pflege von Wissenschaft und Forschung sowie die Missionen waren für die jungen Ordensmänner - sie waren inzwischen zu Priestern geweiht worden - die wichtigsten Anliegen. Um die Arbeit der Ordensbrüder nicht zu beeinträchtigen, verzichteten die Ordens-gründer auf starre Einrichtungen innerhalb der Gemeinschaft, ja sogar auf eine einheitliche Tracht. Eine wichtige Rolle sollten geistliche Übungen (Exerzitien) spielen. Bald waren die Jesuiten in den verschiedensten Bereichen des Lebens tätig. Ganz entschieden lehnte Ignatius, der Verfasser der Ordenssatzung und erster Ordensgeneral der "Gesellschaft Jesu", die Anwendung von physischer oder psychischer Gewalt, besonders auch gegenüber "Ketzern", ab. Ein Jesuit durfte niemals Mitglied eines Inquisitionsgerichtes sein. Ignatius wollte überzeugen, nicht unterdrücken. Daher legte er auf die Predigt ganz besonders großen Wert. Das war auch einer der wesentlichen Gründe für die erstaunlichen Erfolge des Jesuitenordens als Träger der Gegenreformation. Durch die lange und intensive Ausbildungszeit wurde die "Gesellschaft Jesu" zu einem auf hohem geistigen und wissenschaft-lichen Niveau stehenden Eliteorden, dessen Mitglieder streng und sorgfältig nach ihren Fähigkeiten ausgewählt werden. Berühmt wurde der 1610 gegründete Jesuitenstaat in Paraguay, der zeitweise bis zu 200 000 christlichen Indianern ein Leben in Würde und vor der Ausbeutung durch die Kolonialherren bot. Zu den drei üblichen Ordensgelübden (Gehorsam, Armut, Keuschheit) legen die Jesuiten noch ein viertes Gelübde ab, den unbedingten Gehorsam gegenüber dem Papst. Und das war später auch der Grund dafür, dass ihnen weltliche Herrscher oft mit Misstrauen begegneten und die Jesuiten von ihren Gegnern als "Kettenhunde des Papstes" bezeichnet wurden. Ignatius Loyola, der Gründer des letzten großen Ordens, starb am 31.Juli 1556 in Rom. Wetterregel: "Wie's Wetter an Ignatius ist, so stellt's sich im Januar ein."

BesonderheitenOrdensgründer

08.08.

Dominikus (Dominik, Domingo, Domenico, Dominic)

Dominikus, der Gründer des Dominikanerordens, wurde um 1170 als Domingo Guzmán, in Kastilien (Spanien) geboren. Nach einer hervorragenden schulischen Ausbildung ließ er sich - nach langem Suchen nach einem Sinn für sein Leben - zum Priester weihen. Auf einer Reise nach Rom an der Seite von Bischof Diégo von Azevedo kam er 1206 nach Südfrank-reich, wo die Lehren der Albigenser und Waldenser die Einheit der abendländischen Kirche bedrohten. Von der allgemeinen Orientierungslosigkeit und Gehässigkeit abgestoßen, erwachte in dem jungen Priester der Wunsch, hier als Missionar zu vermitteln und den Hass zu besiegen. Domingo war fest davon überzeugt, dass nicht Gewalt, sondern nur gegenseitige Achtung und das eigene gute Vorbild eine Versöhnung bringen konnten. Zusammen mit Bischof Diégo gründete er nahe Toulouse eine Missionsstation. Von nun an zogen Dominikus und seine Gefährten Tag für Tag durch die Dörfer und Städte, demütig und einfach, gekleidet wie Bettler. Durch ihr bescheidenes Auftreten und ihre berührenden Predigten schafften es die Brüder, viele "verirrte Schäflein" wieder in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Mit großer Liebe zu den Menschen und einem erstaunlichen Einfühlungs-vermögen gelang es dem Missionar aus Spanien, die Herzen der Franzosen zu gewinnen. Die Missionsstation in Südfrankreich wurde zur Keimzelle des Prediger- und Bettelordens der Dominikaner. Der neue Orden sollte die Kirche gegen alle Angriffe von außen verteidi-gen und bereits Verlorenes zurückgewinnen. Mit einer kaum vorhersehbaren Geschwindig-keit breitete sich der Predigerorden, der bald auch ein Seelsorgeorden wurde, über ganz Europa aus. Doch nicht lange durfte Dominikus die Erfolge seiner Gemeinschaft miterleben. Bereits sechs Jahre nach der Ordensgründung starb er 1221 während einer Missionsreise in Bologna (Italien), wo er seine letzte Ruhestätte fand. - Von der großen Liebe des Ordensgründers zu den Mitmenschen, auch zu Andersdenkenden, den sogenannten "Häretikern", die das ganze Handeln des Heiligen bestimmt hatte, war in späterer Zeit beim Vorgehen vieler Dominikaner gegenüber "Ketzern" kaum noch etwas zu bemerken. Bauernregeln: "Wird's an Dominik sehr heiß, dann bleibt der Winter lange weiß." - "Zu Sankt Dominik wachsen die Rüben dick." - "Hitze an Dominikus, ein strenger Winter kommen muß."

StadtMadrid Cordoba
BesonderheitenOrdensgründer

21.08.

Gracia (Grazia, Grace)

Gracia von Alcira starb als Märtyrin der arabischen Christenverfolgungen in Spanien um das Jahr 1118.

BesonderheitenMärtyrerin

24.08.

Michaela (Miguela)

Michaela (Miguela) Desmaisières, 1809 als Tochter eines Grafen in Madrid geboren, zeigte schon als Kind, wie sehr ihr Leid und Not anderer Menschen zu Herzen gingen. Das Mitleid mit dem Nächsten sollte auch für die erwachsene Frau der Anstoß für ihr Handeln sein. So gründete die sozial denkende Gräfin in Madrid 1845 ein Haus für "gefallene" und gefährdete Mädchen und rief die Kongregation "Dienerinnen des Heiligsten Sakraments" ins Leben. Sie selbst opferte sich regelrecht auf im Einsatz für Gestrauchelte und Außenseiter, wofür sie (wegen ihres "fragwürdigen Umgangs") oft nur beschimpft, verleumdet und auch verachtet wurde. Sie starb am 24.August 1865 in Valencia während einer Choleraepidemie.

StandAdel
StadtMadrid
BesonderheitenSozialengagement

25.08.

Joseph (José)

Josef (José) Calasanz, der Patron der katholischen Volksschulen, war 1592 aus Spanien nach Rom gekommen. Angesichts des Elends zahlloser verwahrloster Kinder, die während der großen Seuchen ihre Eltern verloren hatten, gründete der spanische Priester 1597 im Pfarrhaus von Santa Dorotea im römischen Stadtteil Trastevere die erste unentgeltliche Volksschule Europas. Da immer mehr geistliche und weltliche Lehrer ohne Lohn an den Armenschulen unterrichten wollten, konnte man bald täglich mehr als 1.000 Kinder betreuen. Für seine Mitarbeiter rief José Calasanz den „Piaristenorden“ ins Leben. der im Laufe der Jahre in mehreren europäischen Ländern Schulhäuser errichten konnte, von denen viele heute noch bestehen. Der Ordensgründer starb, 92 Jahre alt, am 25. August 1648 zu Rom. Er ist der Patron der christlichen Volksschulen.

StadtRom
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

26.08.

Teresa

Teresa Jornet y Ybars, eine spanische Ordensfrau aus Katalonien, gründete die Kongregation der "Kleinen Schwestern für die verlassenen Greise", die sich aufopferungsvoll der Betreuung alleinstehender alter Menschen widmen. + 26.8.1897.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

17.09.

Colomba (Paloma)

Colomba (Paloma) lebte zur Zeit der Araberherrschaft im 9.Jhdt in einem Kloster in der spanischen Stadt Córdoba. Der Kalif Mohammed I. ließ ihr Kloster zerstören, die Ordensfrauen flohen. Da sich Colomba aber offen zu ihrem Glauben bekannte, wurde sie am 17.September 853 öffentlich hingerichtet.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

01.10.

Francisco (Franz)

Franz von Borgia (Francisco de Borja) war Vizekönig der spanischen Provinz Katalonien. Durch persönliche Erlebnisse, die ihm die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen führten, erschüttert, zog er sich immer mehr aus der Gesellschaft zurück. Nachdem seine acht Kinder versorgt waren, trat er heimlich in den Jesuitenorden ein und entsagte allen weltlichen Ämtern und Würden. Wegen seiner Fähigkeiten und seiner reichen politischen Erfahrung wurde Francisco de Borja schließlich zum Ordensgeneral ernannt. Viele kritisierten ihn als zu milde, andere als zu unternehmungslustig. Absurderweise wurde der Begründer der so erfolgreichen Jesuitenmissionen in Südamerika auf Betreiben intriganter Höflinge von der spanischen Inquisition verfolgt und musste vorübergehend in Portugal Zuflucht suchen. Er starb nach einem erfüllten Leben am 1.Oktober 1572 in Rom, wohin er vom Papst berufen worden war

05.10.

Attila

Attila wurde um 909 zum ersten Bischof von Zamora (Spanien) ernannt, das kurz vorher durch die Mauren zerstört worden war. + 5.10.915.

11.10.

Manuela Maria Soledat

Manuela Bibiana Torres Acosta (Ordensname: Sr.Maria Soledad d.i. "Maria von der Einsamkeit"), 1826 in Madrid geboren, war die Gründerin der Kongregation "Mägde Mariens, Dienerinnen der Kranken", die sie bis ans ihr Lebensende leitete. Die Schwestern der Ordensgemeinschaft wirken heute in fast allen Teilen der Welt, besonders aber in Lateinamerika. Die Ordensgründerin starb am 11.Oktober 1887 in Madrid.

StadtMadrid
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

12.10.

Pilár

Pilár ist ein Name, der von dem uralten spanisches Marienheiligtum "Nuestra Señora del Pilár" d.h. "Unsere Liebe Frau von der Säule" in Saragossa abgeleitet ist. Im Spanischen Bürgerkrieg blieb das Marienheiligtum vor der Vernichtung durch die Kommunisten bewahrt, da keine der geworfenen Bomben explodierte.

14.10.

Fausto (Faustus)

Fausto (Faustus) wurde um das Jahr 305 zu Córdoba gemartert und auf dem Scheiter-haufen verbrannt.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrer

15.10.

Theresia (Teresa)

Theresia (Teresa) von Ávila, die große Mystikerin, Ordensgründerin und Kirchen-lehrerin, trat nach einer recht weltlich gelebten Jugend mit 20 Jahren in das Karmelitin-nenkloster in ihrer Heimatstadt ein. Bald wurde sie schwerkrank, schwebte in Lebensgefahr und lag lange Zeit im Koma. Danach war sie teilweise gelähmt, dann längere Zeit gehbehindert. Während dieser traurigen Zeit hatte sie ihre ersten mystischen Erlebnisse, in denen ihr Christus als Lichtgestalt erschien. Diese schildert sie folgendermaßen: "..Der Glanz einer solchen Vision übertrifft alles, was man sich auf Erden vorstellen kann.... Es ist ein Licht, das von dem, das man auf Erden sieht, vollkommen verschieden ist. Im Vergleich mit diesem Lichte erscheint selbst die Klarheit der Sonne dunkel..." Auf das unbe-schreibliche Glücksgefühl während der folgte nach der Rückkehr ins normale Leben eine "tiefe Trauer des Verstoßenseins". Interessanterweise ähneln die Schilderungen der Teresa von Ávila den Aussagen klinisch Toter, die wieder ins Leben zurückberufen wurden. Eine Vision von den Höllenqualen erschütterte die Frau derart, dass sie gelobte, nach absoluter Vollkommenheit zu streben. Da der Visionärin die Regel des Karmeliterordens zu wenig streng erschien, wollte sie den Orden reformieren, stieß aber bei vielen Mitschwestern und besonders in der Öffentlichkeit auf großen Widerstand. Dass sie öffentlich gesagt hatte: "Für die Eltern wäre es besser, ihre Töchter zu verheiraten, als sie in ein Kloster ohne Zucht (Disziplin) eintreten zu lassen", wurde als ungeheuerlich empfunden. Als sie einsehen musste, dass eine Gesamtreform des Ordens nicht möglich war (vor allem die von Teresa eingeführten allzu strengen Bußübungen für die Sünden anderer wurden von vielen abgelehnt), trennten sich die reformierten "Unbeschuhten" von den "Beschuhten" Karmelitinnen. Neben ihren organisatorischen Aufgaben fand Teresa immer noch Zeit und Kraft für eine reiche schriftstellerische Tätigkeit, was ihr den Namen "Doctora Mystica " eintrug. Die zierliche Frau war eine Persönlichkeit von überragender Intelligenz, Organisationsfähigkeit und von einer bewundernswerten Autorität. Durch ihre gewinnende Liebenswürdigkeit und ihren starken Gemeinschaftssinn war sie "als Mensch genauso groß wie als Heilige". Sie starb am 4.Oktober 1582. Theresia ist die Patronin von Spanien, Mexiko, Neapel und der spanischen Schriftsteller sowie Schutzheilige in geistlichen Nöten, für ein verinnerlichtes, ausgeglichenes Leben und gegen Herzleiden. Bauernregel: "Zu Sankt Therese beginnt die Weinlese."

BesonderheitenKirchenlehrerin Mystikerin

19.10.

Laura

Laura war Äbtissin eines Klosters in Córdoba. Sie starb im Jahr 864 als Märtyrin der maurischen (arabischen) Christenverfolgungen.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

27.10.

Sabina (Sabine, Sabrina) , Christa (Christeta) und Vincent (Vinzenz)

Sabina von Àvila, eine junge Christin, die früher große Verehrung genoss, starb um das Jahr 304 während der furchtbaren Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian in ihrer Heimatstadt. Der Statthalter des Kaisers, ein fanatischer Christenhasser, der endlich seine Macht beweisen konnte, hatte den Befehl bekommen, die Provinz Hispanien, wie Spanien damals hieß, von allen Christen zu "säubern", ganz gleich, welche Mittel man dabei an-wendete. So wurde auch das Christenmädchen Sabina gefangen genommen. Man renkte ihr alle Glieder aus und schlug sie so lange mit Ruten, bis sie blutüberströmt zusammenbrach. Doch als sie sich nach den unmenschlichen Foltern immer noch weigerte, Christus abzuschwören, wurde ihr Haupt auf einem Felsblock zerschmettert. Gemeinsam mit Sabina starben ihre Geschwister Christa (Christeta) und Vincent. (Der Name Sabrina hat zwar der Bedeutung nach nichts mit Sabina zu tun, doch könnten die Trägerinnen dieses Namens - wegen der klanglichen Ähnlichkeit - gemeinsam mit Sabina Namenstag feiern) Bauernregel: "Ist's um Sabina warm und fein, so kommt ein strenger Winter drein. Ist es aber naß und kühl, mild der Winter werden will."

StadtAvila
BesonderheitenMärtyrerin

29.10.

Narzissus

Narzissus war Bischof von Gerona in Spanien. Er soll während der Christenverfolgungen nach Augsburg gekommen sein und dort die Gastwirtin Afra (siehe 7.8.), die ein wenig tugendhaftes Leben führte, bekehrt haben. Nach seiner Rückkehr nach Spanien wurde er verhaftet und als "unverbesserlicher" Christ hingerichtet. + 307 (?).

StandBischof
StadtGerona
BesonderheitenGewaltopfer

12.11.

Emil (Milan, Emilio)

Emil (Aemilianus, Emilian) Cucullatus, auch Milán de la Cogolla genannt, stammte aus Verdejo im Norden Spaniens. Er war zuerst Hirte und lebte dann 40 Jahre lang als Einsiedler in einer Höhle in den Bergen von Cogolla. Dann wurde er zum Priester geweiht und wirkte bis zu seinem Tod als Seelsorger in seiner Heimat. Noch zu Lebzeiten ereigneten sich um seine Person zahlreiche Wunder, so dass er vom Volk wie ein Heiliger verehrt wurde. An dem Ort seiner Einsiedelei entstand das Kloster San Millán, wohin seine sterblichen Überreste übertragen wurden. + 12.11574

BesonderheitenEinsiedler

12.11.

Diégo

Diégo von Alcalá, ein Franziskanerbruder aus Andalusien, kam 1441 als Glaubensbote auf die Kanarischen Inseln. Er soll die Fähigkeit besessen haben, Kranke zu heilen. + 12.11.1463.

13.11.

Eugen (Eugenius)

Eugen(ius) stammte aus dem westgotischen Königshaus, war zuerst Priester an der Hofkirche und wurde 646 zum Erzbischof von Toledo ernannt. Er war ein würdiger, hoch-gebildeter und tatkräftiger Kleriker, verbesserte den Kirchengesang, war schriftstellerisch tätig, verfasste Hymnen und lehrte Literatur. Auf den Synoden von Toledo war er die bestimmende Persönlichkeit. + 657.

StandBischof
StadtToledo

17.11.

Victoria

Victoria von Córdoba, eine christliche Jungfrau, erlitt um das Jahr 300 das Martyrium.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

24.11.

Flora

Flora war ein junges Mädchen in der spanischen Stadt Córdoba., das in einer Zeit als Märtyrin starb, als die Mauren, so nannte man die Araber, die von Nordafrika aus den Großteil Spaniens erobert hatten, auch hier den Islam "mit Feuer und Schwert" verbreiten wollten. Wie viele andere, die öffentlich zu ihrem christlichen Glauben standen, wurde das Mädchen Flora vor den Richter zitiert und verhört. Da sie sich mutig zu ihrer Religion bekannte, ließ sie der Richter auspeitschen und ins Gefängnis werfen, wo sie nach einer qualvollen Kerkerhaft umkam. Dies soll im Jahr 851 geschehen sein. Anmerkung: Da Flora "Blume, Blüte" bedeutetet, könnten auch Mädchen, die Jasmin oder Clivia heißen oder einen anderen Blumennamen tragen, an diesem Tag ihren Namenstag feiern.

StadtCordoba
BesonderheitenMärtyrerin

01.12.

Blanka (Blanche, Bianca, Bianka)

Blanka (Blanche) von Kastilien, eine spanische Prinzessin, war im Jahr 1200, erst 12 Jahre alt, mit dem späteren König Ludwig VIII. von Frankreich vermählt worden. Nach dem Tod ihres Gatten, 1226, führte sie für den 11-jährigen Sohn mit Klugheit und großem Verständnis für politische Vorgänge zehn Jahre lang die Regentschaft. Sie erzog ihren Sohn, den späteren König Ludwig IX., den Heiligen, zu einem verantwortungsbewussten, vorbildlichen christlichen Herrscher, schuf zahlreiche Hilfseinrichtungen für die ärmere Bevölkerung, kümmerte sich um Spitäler und unterstützte großzügig Kirchen und Klöster. Vom Volk wurde die gütige Landesmutter geliebt und verehrt. + 1.12.1252.

10.12.

Eulalia

Eulalia von Mérida ist eine der volkstümlichsten Heiligen Spaniens. Als die Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian wüteten, festigte sich in dem erst 12 Jahre alten Mädchen der Wunsch, auch für Christus zu sterben. Heimlich ging sie von zu Hause fort und stellte sich freiwillig dem Richter. Das Kind wurde zuerst gemartert und dann in einen brennenden Ofen geworfen. + 10.12304.

StandKind
BesonderheitenMärtyrerin

14.12.

Johannes

Johannes vom Kreuz kam 1542 in der spanischen Provinz Kastilien zur Welt. Der adelige Vater hatte ein einfaches Mädchen geheiratet und war deshalb von seiner Familie verstoßen worden. Der Mann aus dem Adelsstand, der seine Heirat trotzdem nicht bereute, musste sich seinen Lebensunterhalt, auch wenn er das als sehr demütigend empfand, als Weber verdienen. Für den Sohn Juan (Johannes) schien die Laufbahn eines armen Handwerkers vorausbestimmt. Doch dieser arbeitete schon in frühester Jugend viel lieber als Krankenpfleger im nahen Spital von Medina del Campo. Da er sich dabei sehr geschickt anstellte und wegen seines liebevollen Umgangs mit den Kranken war er bald bei jedermann beliebt. Um sich ein bisschen Bildung anzueignen, besuchte der junge Krankenpfleger in den freien Stunden das örtliche Jesuitenkolleg. Im Jahr 1563 trat er - inzwischen 21 Jahre alt - in das Karmeliterkloster zu Medina del Campo ein. Da man hier sehr bald seine große Begabung erkannte, wurde Juan zum Theologie- und Philosophiestudium nach Salamanca geschickt. 1568 wurde er zum Priester geweiht. Mit größtem Missfallen beobachtete der junge Ordenspriester die Verfallserscheinungen im Karmeliterorden. Dessen Reform setzte er sich nun als sein Lebensziel. Aber genauso wie Teresa von Ávila (siehe 15.10.), die das selbe Ziel verfolgte, stieß er auf großen Widerstand. Er wurde sogar festgenommen und misshandelt. Weil er viele seiner Reformpläne nicht verwirklichen konnte, starb Johannes vom Kreuz enttäuscht und verbittert am 14.Dezember 1591. Erst nach seinem Tod wurde die Bedeutung des großen Theologen erkannt, dessen Pläne man auf so kurzsichtige Weise hintertrieben hatte.

BesonderheitenReformer

25.12.

Josefina

Josefina Villaseca wurde in Manresa in Spanien am Weihnachtstag 1952 von einem Burschen, der ihr Gewalt antun wollte, weil sie sich wehrte, mit einem Stein erschlagen.

BesonderheitenGewaltopfer

26.12.

Vincenta (Senta)

Vincenta López y Vicuña gründete als junge Frau 1876 in Madrid das Institut "Töchter der Unbefleckten Jungfrau Maria". Diese Einrichtung war aus einem von ihr schon vorher eingerichteten Haus hervorgegangen, in dem Arbeit suchende Mädchen, vor allem solche, die vom Land in die Stadt gekommen waren, Unterkunft fanden. Die Schwestern nahmen sich in der Folgezeit besonders der Sorgen der Dienstmädchen und anderer Hausangestellter an. + 26.12.1890.

StadtMadrid
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement
Datum: 22.10.

22.10.

Blandina-Maria

Blandina-Maria Ridder, 1871 in Düren in Westfalen geboren, war Ordensschwester geworden, da sie glaubte, als Krankenpflegerin den Menschen am besten helfen zu können. Im Bürgerspital zu Köln wurde sie 1898 als erste Röntgenschwester eingestellt. Lange Zeit übte sie ihren Dienst mit Freunde aus und war vom Fortschritt in der Medizin begeistert. Damals wusste man noch nichts von den schädlichen Auswirkungen der Röntgenstrahlen, und so konnte, als die Schwester zu kränkeln begann, kein Arzt, herausfinden, was die Ursache ihres Leidens war. Mit bewundernswerter Geduld und Ergebung in Gottes Willen ertrug sie all die Schmerzen, von denen sie niemand befreien konnte. Am 22. Oktober 1916 wurde das erste Opfer der Röntgenstrahlen von ihrem geheimnisvollen Leiden durch den Tod erlöst.

StadtFreising
Besonderheiten20. Jahrhundert Sozialengagement

22.10.

Contardo (Gunthard)

Contardo (Gunthard) Ferrini wurde 1880 an der Universität Pavia zum Doktor der Rechtswissenschaft promoviert. Dann folgten zwei Studienjahre in Berlin. 1882 wurde er Dozent und dann Professor für römisches Recht an der Universität Pavia. Doch darüber hinaus arbeitete er aufopferungsvoll im Jugend- und Männerapostolat und half, wo immer er konnte. Obwohl er ein großer und anerkannter Wissenschafter war, sah er seine wichtigste Aufgabe im Dienst an den Menschen. Am 17.Oktober 1902 starb er an Typhus..

StadtPadua Berlin
BesonderheitenSozialengagement

22.10.

Cordula (Cordelia, Cora, Corinna, Corazon)

Cordula (Cordelia) von Köln war eine Gefährtin der hl Ursula. Sie hatte sich auf dem Schiff versteckt und wurde erst am folgenden Tag von den Hunnen entdeckt.

StadtKöln
BesonderheitenMärtyrerin

22.10.

Ingbert

Ingbert lebte als Einsiedler in einer Zelle, aus der später die Stadt St.Ingbert im Saarland entstand. + um 650.

StadtSt. Ingbert
BesonderheitenEinsiedler

22.10.

Salome

Salome von Galiläa, Frau des Zebedäus und Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren, war eine treue Jüngerin Christi. Sie stand unter dem Kreuz und war eine der frommen Frauen, die am Ostermorgen das Grab Jesu aufsuchten.

BesonderheitenBiblische Gestalt

22.10.

Ulbert (Olbert, Ulfert)

Ulbert (Olbert, Ulfert), ein Arbeiter zu Osterhout (NL), war eingeschlafen, als zwei Mörder, die verfolgt wurden, ihm einen blutigen Dolch in die Hand drückten. Der einfache Mann, der sich nicht zu wehren wusste, wurde von den Verfolgern als vermeintlicher Mörder getötet.

Besonderheiteneinfache, arme Leute Gewaltopfer